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Wie du deine Geschwindigkeit auf dem Platz verbesserst

Schnelligkeit ist trainierbar!

Es sind Spieler wie Kylian Mbappé, Leroy Sané oder Jadon Sancho, die es uns in den letzten Monaten besonders angetan haben. Mit ihrem unglaublichen Antritt, ihrer Schnelligkeit und ihrer technischen Finesse sind sie nämlich in erster Linie so etwas wie ein Versprechen gegen die Tristesse des Mittelfeldgeschiebes und Ballbesitzfußballs.

Sané, Mbappé und Co. – die aufregendsten Fußballspieler sind Raktenmänner

Immer wenn im Pariser Mittelfeld der Ball erobert wird, steht Mbappé bereit. 3…2…1…Zündung – mit einem mächtigen Antritt und noch mächtiger wirkenden Sieben-Meilen-Schritten sprintet der Franzose nach vorne, genau dorthin, wo er den Ball wenige Augenblicke später in Empfang nehmen wird. Wenn er diesen Sprint noch mit einem überlegten Lupfer garniert, stehen wir mit offenem Mund vor dem Fernseher und fragen uns heimlich, ob dieser Jungspund denn überhaupt noch von dieser Welt sei.

Ein Mausklick weiter sind es Leroy Sané oder Jadon Sancho oder Kingsley Coman, die ein hochdynamisches Fußballspiel praktizieren und uns konsterniert zurücklassen: ja, sie sind also von diesem Planten. Und mehr noch: es werden immer mehr.

Der Fußball und der Anspruch an die Athleten hat sich gewandelt. Vom dauertrabenden Mittelfeldmotor zum dauersprintenden Raketenmann.

Kraft und Beweglichkeit sind für Fußballer elementare Säulen. Um als ‚komplett‘ zu gelten, fehlt jedoch im Fußball noch die Schnelligkeit. Weit über 1.000 Schnelligkeitsaktion und eine ständig steigende Anzahl an dynamischen, hochintensiven Läufen bis hin zum Sprint gilt es mittlerweile zu bewältigen. Um (s)ein Spiel jedoch tatsächlich nachhaltig zu ändern, sind Trainingsprogramme, die sich auf schnelligkeitsbasierte Übungen fokussieren, nicht mehr wegzudiskutieren.

In Zusammenarbeit mit den COROX-Performance-Coaches, die genau auf diesem Gebiet mit Olympiasiegern und Weltmeistern trainieren, sind in den Phasen Preseason und Season, sprich während der Vorbereitung und der Saison, sogenannte Speedworkouts eingebaut. So besteht das Workout „Rahem“ aus Übungen wie Tappings, Wallsprints, Skaterjumps, Box Taps und weiteren Geschwindigkeitsbasics.

„Um als Fußballspieler schneller zu werden, sind koordinative Muster wie z.B. Tappings und Wallsprints genial und ohne Gewicht sowie im eigenen Heim einfach umzusetzen“, erklärt Peter Breitfeld von COROX die Auswahl. Diese Übungen haben sich nachweislich als positiv bei den entscheidenden Laufdistanzen im Fußball – 5 bis 20m – herausgestellt. Aber auch das Sprung- und Landeverhalten müsse in diesen Workouts geschult werden, so Breitfeld weiter.

Ein Blick in die Statistik: Sprintleistungen der Fußballprofis explodieren

Der durchschnittliche Bundesliga-Profi läuft – in Abhängigkeit seiner Spielposition – 10 bis 14 Kilometer. Als Beckenbauer und Co. den zweiten WM-Titel 1974 holten, waren es noch deren 6. Innerhalb von 40 Jahren hat sich die Laufdistanz praktisch und faktisch verdoppelt.

Wen diese Statistik bereits beeindruckt, sollte sich den Geschwindigkeitssektor vor Augen führen. Antreten, stoppen, springen, Körpereinsatz – deutlich mehr als 1.000 Meter sind Fußballer mittlerweile pro Spiel mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs. Tendenz steigend.

Und richtig erfolgreich wird mittlerweile der Spieler sein, der erstens schnell ist und zweitens diese Geschwindigkeit über die komplette Spieldistanz halten kann – auch am Amateurfußball wird diese Entwicklung nicht spurlos vorüber gehen.

Die Speed Workouts integriert im GAMECHANGER

Um den ambitionierten Fußballspieler bei dieser Entwicklung noch gerecht werden zu können, muss man deshalb konsequenterweise schnelligkeitsbasierte Trainingsansätze auch ins Athletiktraining einfließen lassen.

Dazu wurden in den GAMECHANGER spezielle Workouts eingebaut, die das Thema Schnelligkeit für Fußballspieler über eine komplette Saison hinweg aufgreifen– ohne Gewicht, dafür mit jeder Menge Trainingserfahrung.

Dieses schnappt man sich nämlich in Zusammenarbeit mit den Trainingsprofis von COROX, die auf diesem Gebiet mit vielen Welt- und Europameistern sowie Olympiasiegern zusammenarbeiten und eine lange Liste an Erfahrungen im Speedcoaching vorzuweisen haben. In den Preseason (Vorbereitung) – und in den Season-Programmen (reguläre Saison) wurden die Speedeinheiten verankert und ermöglichen dem Sportler so, nicht nur in der Offseason (Sommer – und Winterpause) mit dem GAMECHANGER optimal zu trainieren.

Schnelligkeit ist trainierbar! Bei uns völlig kostenlos!

Eine Sache ist für Jguwon Hogges, den 32-jährigen US-Amerikaner und COROX-Performance-Coach im Schnelligkeitstraining immer noch ein Rätsel.

„Wie können manche ‚Trainer‘ in Spielsportarten die Behauptung aufstellen, dass Schnelligkeit rein genetisch bedingt sei und man es halt akzeptieren müsse, wenn man langsam sei? Im Fußball geht es um Reaktionsschnelligkeit, Handlungsschnelligkeit mit und ohne Ball, Schnellkraft, Lauftechnik und Beweglichkeit – das alles ist trainierbar!“

Mit dem GAMECHANGER ist das nun das ganze Jahr über möglich.

Wenn du möchtest, kannst du dich völlig kostenlos in unserer Testwoche davon überzeugen.

Wir wünschen dir eine erfolgreiche Rückrunde.

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Dein Team von Soccer-Fit-You

Das Trainingslager – schmaler Grat zwischen Profifußball und Ballermann-Feeling

Viel hilft nicht immer viel – warum ein Fußballtrainingslager mit Plan und Struktur ablaufen sollte

Ganz ehrlich, die besten Geschichten im Leben eines Fußballers schreiben die Trainingslager. Von vereinzelten, nächtlichen Eskapaden über harte Playstation-Turniere bis hin zu komplett abenteuerlichen Mannschaftsausflügen werden Fußballspieler später immer wieder gerne diese oder jene Geschichte zum Besten geben. Doch bei allem Spaß und Teamgeist ist ein Trainingslager auch eine sinnvolle Gelegenheit sich effektiv und konzentriert auf die Saison vorzubereiten. Wir liefern euch deshalb eine Hilfestellung, wie euer Trainingslager zum Erfolg werden kann.

Raus aus dem Alltag – rein ins Trainingslager  

Wenn hierzulande die Fußballplätze zu schneebedeckten Winterlandschaften mutieren, ist an einen ordentlichen Trainingsbetrieb meist nicht zu denken.

Viele Mannschaften nutzen dabei die Gelegenheit und lassen den nass-kalten Alltag hinter sich und verabschieden sich gen Süden.  Südtirol, Kroatien, Türkei oder Spanien sind dabei häufig die Adressen für ein wetterunabhängiges Trainingslager.

Mit dem gerade-noch-rechtzeitig eingereichten Urlaubsantrag, einem häufig nicht unerheblichen Eigenanteil der Spieler und einigen Funktionären, die man ansonsten eher selten am Fußballplatz antrifft, geht es in wärmere Gefilde.

Kicken, Spaß und Sonne – Trainieren wie die Profis

Knapp eine Woche von morgens bis abends ausnahmslos Fußball im Kopf, das ist genau das, warum Trainingslager so populär geworden sind. Auch für Trainer sind Camps eine wertvolle Maßnahme.

Neben jeder Menge Fußball wird auch viel Zeit für den technischen sowie taktischen Feinschliff der Truppe sein.

Zum Abschluss dann noch ein Spiel gegen ein lokales Team, in welchem es um nichts weniger als die Ehre geht, und das Trainingslager wird in puncto Fußballtraining und Teambuilding ein wahrer Erfolgsgarant.

Der Übergang zwischen belastet und überbelastet ist fließend

Der Amateur-Fußball ist es gewohnt 2- bis 3- mal wöchentlich seine Fußballschuhe zu schnüren und am Wochenende im Spiel den Höhepunkt seiner Belastung zu haben. Im Trainingslager will man jedoch das Programm einer ganzen Woche bereits an einem Tag abspulen.

Was selbstverständlich funktionieren kann, doch nur wenn Belastungen richtig gesteuert und Ruhephasen eingebaut werden.

Es steht für uns außer Frage, dass man die Zeit im Trainingslager für eine Einheit am Vormittag sowie eine am Nachmittag nutzen sollte. Vorrauschauende Coaches planen und steuern dabei ihre Einheiten meist klar über die jeweiligen Schwerpunkte.

Heißt, dass nicht ausnahmslos körperliche anstrengende Einheiten mit wenig Pausenzeit abgespult werden, sondern sich lauf- und krafitintensive Einheiten mit taktischen oder technischen Einheiten, denen eine geringe Training-Load zugrunde liegt, abwechseln.

Mit aktiver Regeneration geschmeidig durchs Trainingslager 

Bei einer sinnvollen Trainingsbelastung auf dem Fußballplatz stellt sich lediglich noch die Frage nach den weniger beliebten Strand- oder Waldläufen in den frühen Morgenstunden. Wir empfehlen diese Einheit nicht unter dem Gesichtspunkt der Performance zu sehen, sondern als aktive Regeneration. Und in dieser kann man zwischen lockeren Läufen (dies bitte auch den „Kenianern“ eures Teams vermitteln), Spaziergängen und mobilisierenden Maßnahmen variieren. Im Preseason-Programm unseres Game-Changer sind etliche Mobility-Einheiten verankert, die sich perfekt zur schnellen Wiederherstellung des Leistungslevels eignen.

Smart Nutrition – ultra-wichtig im Trainingslager

Neben den regenerativen Trainingsmöglichkeiten ist vor allem das Thema Ernährung im Trainingslager entscheidend. Ein ausladendes Buffet und der schnelle Griff zum alkoholischen Getränk können sich negativ auf die Regeneration der Spieler auswirken. Ob dies am Ende eines langen Tages erlaubt sein darf, wollen wir den jeweiligen Coaches überlassen – am Mittagsbuffet gibt es von uns ein klares Nein. Um trotzdem gut durch einen intensiven Tag zu kommen, empfehlen wir folgendes: 

  • Kohlenhydratdominante Lebensmittelauswahl, im Optimalfall in Kombination mit unterschiedlichen Eiweißquellen
  • Fettreiche Lebensmittel vor den Trainingseinheiten vermeiden.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 3-4 Litern pro Tag

Ein auslandendes Frühstück bereits kurz vor der ersten Trainingseinheit gilt es zu vermeiden.  Gegen eine kleine Portion Kohlenhydrate hingegen spricht jedoch nichts.

Nach der Einheiten gilt es die entleerten Kohlenhydratspeicher  zu befüllen und den Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann zu bringen.

Um die Regeneration zu optimieren, empfehlen wir nach den Einheiten eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß im Verhältnis 3:1. Ein Beispiel hierfür wäre etwa eine Portion Fisch und eine große Portion Kartoffeln.

Hinweis: Sollte sich dein gesamte Team jeden Abend in der Hotellobby oder der örtlichen „Tanzbar“ bei 5-12 Bier nachbesprechen, sind alle vorausgegangenen Hinweise als hinfällig zu betrachten.

Pausen einbauen – Herzen erobern

Zu guter Letzt wollen wir noch erwähnen, dass Trainingslager natürlich wichtig sind, Spieler nachhaltig zu verbessern und damit Erfolgsaussichten ganzer Teams zu maximieren. Doch ein Trainingslager ist – wie bereits erwähnt – auch ein nicht zu unterschätzendes kameradschaftliches Event.

Ein freier Nachmittag ist deshalb vor allem gegen Mitte/Ende des Trainingscamps nicht nur sportwissenschaftlich, sondern auch für den Teamspirit von großer Bedeutung. Schließlich haben die meisten für das 1-wöchige Leben eines Profis extra Urlaub genommen, Prüfungen verschoben und häufig selbst dafür bezahlt.

Wir wünschen euch eine erfolgreiche und verletzungsfreie Vorbereitung und ein schönes Trainingslager.

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Euer Team von Soccer-Fit-You

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Muskelverletzungen den Kampf ansagen

Kein Herr im eigenen Haus – wenn Muskelverletzungen die Karriere bestimmen

Fußballspieler – egal ob in der Kreisklasse oder in der Bundesliga – wollen Fußballspielen. Sich auf ihrem persönlich höchsten Niveau mit ebenbürtigen Gegnern um Ballgewinne, Zweikämpfe, Tore und schließlich Punkte duellieren.

Was Fußballspieler hingegen überhaupt nicht wollen, ist verletzt zu sein, Zusehen zu müssen.

Befragt man die Statistik sind Muskelverletzungen der häufigste Grund, warum das Vollblutkicker-Herz verloren am Spielfeldrand stehen und leidend den Teamkameraden beim Spielen zusehen muss.

Dabei wäre genau diese Verletzungsursache am leichtesten aus der Welt zu schaffen.

 

Moderner Fußball – ein Drahtseilakt vor allem für die Muskulatur 

Laut dem VBG – Verletzungsreport fiel im Profifußball jeder Spieler durchschnittlich 28 Tage einer Verletzung zum Opfer und somit für den Spielbetrieb aus. Nun ja, Fußball ist Kontaktsport. Da kommt es in Zweikampfsituationen zwangsläufig zu Verletzungen. Dazu kommen außerdem noch eine Vielzahl von Richtungswechsel, Sprünge, Landungen, Sprints und Abstoppbewegungen.

Und genau dabei kann es zu sogenannten „non-contact“-Verletzungen kommen. Am häufigsten betroffen: die Muskulatur.

Ein vager Blick auf die Statistik lässt zweifellos erkennen, dass dies auch mit dem enormen Anstieg im konditionellen Anforderungsprofil einhergeht. Während es heute zu über 30.000 Zweikämpfen kommt, gab es 2012/2013 laut des Statistikdienstes Opta ein Drittel weniger. Vor fünf Jahren wurden in der Bundesliga 82 261 Pässe pro Saison gespielt, nun sind es fast 10.000 mehr.

Dazu kommen noch enorm intensive taktische Vorgaben, wie zum Beispiel eine Verteidigung über das gesamte Spielfeld, überfallartiges Gegenpressing oder Umschaltspiel in Überschallgeschwindigkeit.

Ein Drahtseilakt für die Muskulatur – für manche leider ohne Netz und doppeltem Boden.

 

Muskelverletzungen eigentlich am leichtesten vermeidbar

Mittlerweile geht man davon aus, dass man Muskelverletzungen durch gezielte Trainingssteuerung sowie effektive Präventionslösungen am ehesten wieder in den Griff bekommen kann. Und dennoch sind sie die häufigste Verletzungsart.

Mehr als 1000 Mal mussten Spieler deswegen pausieren – es ist der mit Abstand häufigste Ausfallgrund. 

Für Peter Breitfeld, COROX-Trainer und Spezialist für den neurozentrierten Trainingsansatz, ein Anknüpfpunkt:

„Vor allem bei Maximalbelastungen müssen Muskeln außergewöhnliches leisten. Wenn es in der Ansteuerung oder im neuronalen Prozess irgendwo eine kleine Schwachstelle gibt, kann dies unmittelbar zu Problemen und Ausfallzeiten führen.“

Laut Breitfeld können mit den richtigen Trainingsmethoden, die nicht nur mechanische sondern auch neuronale Prozesse einbeziehen, muskuläre Verletzungsmuster präventiv beiseitegelegt bzw. deutliche reduziert werden.

 

Muskelverletzungen am Oberschenkel auf Platz 1

Symbolik gefällig? Der schnellste Spieler deines Teams bekommt ein punktgenau getimtes Zuspiel wie auf dem Silbertablett hinter die ansonsten tiefstehende Verteidigungsreihe serviert. Sein Moment. Euer Moment. Denn eigentlich hat er nur noch jede Menge Wiese aber keinen Gegenspieler vor sich. Die Entscheidung liegt in der Luft. Doch anstatt in den Raketenmodus zu schalten, sinkt er mit einem Aufschrei gefolgt von einem Griff an den Oberschenkel zusammen.

Euer Moment ist ohne Tor vorüber – und sein Moment endet in einem Muskelfaserriss. Auch die Statistik kennt diesen Moment, jede vierte Verletzung betrifft diese sensible Körperregion.

Im Profibereich – mit perfekter, mehrmals täglicher Betreuung – liegen die Ausfallzeiten laut VBG bei 13 (Zerrung), 25 (Faserriss) und 65 Tagen (Museklbündelriss).

 

Durch geeignete Trainingsmethoden wieder auf die Beine kommen

Von einem derartigen rehabilitativen Ultra-All-Inclusive-Paket können Nicht-Bundesligaspieler nur träumen.

Sechs Behandlungstermine, viel Ruhe und vor allem Monate von Zeit müssen reichen, um irgendwann wieder auf dem Platz zu stehen. Genau dort setzen wir von Soccer-Fit-You an.

Zusammen mit dem Trainings-KnowHow von COROX, rund um Olympiaphysio Hans Friedl, werden wir nun nach und nach für den elementaren Sektor „Muskelverletzungen“ unsere Guidereihe erweitern.

Nach unseren Reha-Programmen im Anschluss an Knieverletzungen oder Beschwerden rund um das Sprunggelenk gehen wir den nächsten logischen Schritt. Darin enthalten ist sowohl der oben erwähnte neurozentrierte Trainingsansatz wie auch stabilisierende, mobilisierende sowie schnelligkeitsorientierte Trainingsübungen.

Auf diese Programme kannst du nicht nur im Anschluss an eine akute Verletzung zurückgreifen – sie können dich auch langfristig vor immer wieder auftretenden Verletzungsmustern schützen.

Mit diesen Guides hat man die Möglichkeit, endlich wieder Herr im eigenen Haus zu werden und nicht ständig in Training oder Spiel einen Bodyscan zu durchlaufen, ob der Muskel noch hält oder doch zum x-ten Mal vor der Maximalbelastung boykottiert.

Wir wünschen dir eine verletzungsfreie Rückrunde.

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Dein Team von Soccer-Fit-You

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Das magische Dreieck für deine Vorbereitung

Das magische Dreieck für deine Vorbereitung – Belastung, Erholung, Ernährung

In der engen Definition gibt es im Fußball eigentlich nur ein magisches Dreieck: Elber – Bobic – Balakov.

Auch wenn es in diesen Tagen etwas schwer nachzuvollziehen ist, aber von 1995 – 1997 lehrten die Offensivkräfte des VfB Stuttgarts der kompletten Bundesliga das Fürchten. Für die jüngeren Leser: so in etwa, wie MNS beim FC Barcelona. 

Im weiteren Sinn muss der Fußball mittlerweile jedoch auch ein weiteres „magisches Dreieck“ akzeptieren –Belastung, Erholung und Ernährung.

Lässt man diese Komponenten außer Acht, werden sich in Fußball-Deutschland wohl keine Nachfolger für oben genannte Herren finden. Wir erklären euch, warum Erholung bzw. Regeneration im Fußball nicht nur ein Add-On sind, sondern fester Bestandteil einer jeden Trainingsroutine sein sollten. Ganz besonders in der Vorbereitung.

 

Regeneration ist mehr als nur „Beine hochlegen“

„Wenn ihr jetzt voll mitzieht, bekommt ihr morgen frei“ – ein jeder Fußballspieler kennt vor allem in der Vorbereitung diesen Trainergriff in die Motivations-Trickkiste jeder Vorbereitung.

Regeneration ist jedoch weit mehr, als nach einer hohen Belastung einen Tag trainingsfrei zu bekommen und ausschließlich die Beine hochzulegen.

Durch leichte körperliche Aktivität können regenerative Prozesse deutlich angekurbelt werden. Vor allem in der trainingsintensiven Vorbereitungszeit oder auch während der Saison durch witterungsbedingte Englische Wochen ist dies essentiell. Ein regenerativer, lockerer Lauf gilt dabei ebenso empfehlenswert wie leichte Stabiltätsübungen, Schwimmen, Radfahren oder eine ausgedehnte Mobility-Einheit.

 

Optimale Regeneration erfordert Selbstdisziplin

Nun ist es so, dass Vorbereitungsphasen meist recht kurz sind und vor allem auf Amateurebene dem Trainerteam nicht immer alle Spieler gleichzeitig zur Verfügung stehen. Soll heißen, dass es Trainer in der Vorbereitung nicht leicht haben, alle Spieler gleichzeitig auf ein gemeinsames, höheres Niveau zu hieven.

Intensive Belastungen als Trainingsinhalt und die Abschiebung der Regeneration auf die Spieler sind dabei nicht selten die Folge. Was auch kein Problem wäre, würden die Spieler dies Umsetzen.

Im Optimalfall geht es nach einer Belastung nahtlos in die Regeneration über. Dazu gehören freilich das Auslaufen nach der Einheit, aktiv-dynamisches Dehnen, Wechselduschen, sportlergerechte Ernährung und eine ausgewogene Portion Schlaf.

Und eben die aktive Regeneration am nächsten Tag. Das alles ist selbstverständlich nicht gerade wenig von einem Amateursportler verlangt. Doch wer erfolgreicher Fußballspielen möchte, darf nicht weiterhin Faulenzen, sondern muss nun mal leichte, regenerative Maßnahmen in seinen trainingsfreien Tag integrieren. Das ist häufig weniger ein zeitliches als ein Problem der Disziplin.

 

Fataler Domino-Effekt bei ungenügender Regeneration

Wenn Trainer sowie der Sportler selbst zu wenig Augenmerk auf den Erholungszustand legen, folgt häufig ein fataler Domino-Effekt. Ungenügende Regeneration – reduzierte Trainingseffektivität – reduzierte Leistungsfähigkeit – erhöhtes Verletzungsrisiko. Vor allem Muskelverletzungen sind traurige Nebenprodukte von zu wenig Regeneration. Aber auch gravierende Bänderproblematiken in Sprung- und Kniegelenk lassen sich sehr oft auf zu viel Belastung in Verbindung mit zu wenig Erholung zurückführen.

 

Wie Stuttgart ohne Elber oder Barca ohne Neymar – jeder Teil ist von Bedeutung 

Neben der ausreichenden Erholung sind auch die Themen sportartspezifische Belastungen sowie Ernährung unabdingbare Elemente des magischen Dreiecks. Würde man beispielsweise eine dieser Säulen wegnehmen, wird es dem Sportler gehen, wie dem VfB Stuttgart, als der FC Bayern München Giovanne Elber wegschnappte, Man kommt einfach nicht mehr an dieses Offensiv-Niveau heran.

Soccer-Fit-You stellt mit dem GameChanger ein perfektes Trainingstool zur Verfügung.

Damit bekommt man in Abhängigkeit der Saisonphase geeignete Übungen zur Leistungssteigerung, zur Regeneration sowie zur richtigen Ernährung zur Verfügung gestellt. Unser Trainingsprogramm wird dich in jeder Phase der Saison begleiten – vor allem auch in der kräftezehrenden Vorbereitung.

Damit die magischen Dreiecke in Fußball-Deutschland weiterhin Bestand haben und nicht durch Verletzungen oder Leistungsabfälle auseinandergerissen werden.

Wir wünschen dir einen guten Start in die Vorbereitung.

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Dein Team von Soccer-Fit-You

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„Auslaufmodell“ Ausdauerlauf – eine perfekte Alternative

Streiche den Ausdauerlauf aus deiner Vorbereitung

Eisige Temperaturen und zugefrorene Plätze – der Winter hat uns in diesen Tagen fest im Griff. Da jedoch deshalb der Saisonstart nicht verschoben wird, darf die Vorbereitungsphase für eine erfolgreiche Rückserie nicht zu kurz kommen. Leider verfügen nicht alle Fußballclubs über perfekte Bedingungen mit Kunstrasen oder ständig zugänglichen Turnhallen. Viele dieser Teams greifen deshalb gerne auf einen Ausdauerlauf zurück.

Am Ende des Artikels erwartet dich noch eine kostenlose Trainingswoche!

 

Da diese jedoch auf eine hochdynamische Sportart, wie der Fußball es zweifelsfrei ist, nur bedingte Trainingserfolge haben werden, wollen wir euch ein Alternativprogramm zur Verfügung stellen. Eines, das optimal auf ein 90-minütiges Spiel vorbereitet. Was man dazu braucht? Kurze, intensive Belastungen und dazwischen immer wieder aktive Pausen!

Unsere perfekte Alternativeinheit zum Ausdauerlauf

  • 10 Minuten Einlaufen

Die ersten 10 Minuten verwenden wir darauf, um uns an die klirrende Außentemperatur meist unter dem Gefrierpunkt zu gewöhnen. Nutzt dieses lockere Einlaufen auch, um im Training anzukommen, „auszuratschen“ und zu einer freien Fläche wie beispielsweise einem Supermarktparkplatz oder einer Tartanbahn zu gelangen.

  • 6-8 MovementPreps

Damit selbst bei diesen Temperaturen keinerlei Verletzungsgefahr herrscht, ist ein fokussiertes Aufwärmen unabdingbar. Auf einer größeren Fläche angekommen, empfehlen wir euch zunächst Movement Preps, also Übungen, die Dehnung-, Aktivierungs- und Mobilisationselemente vereinen. Ein Handwalk, Standwaagen, Ausfallschritte mit Rotationen usw. sind dafür das Mittel der Wahl.

 

  • HIIT (20/20) – 8 Durchgänge

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ihr werden nämlich anschließend im fußballspezifischen Intervallbereich arbeiten. Folgende Übungen werdet ihr jeweils 20 Sekunden ausführen – gefolgt von einer 20-sekündigen Pause:

  • Skaterjump
  • Squatjump
  • Mountain Climber
  • Burpee

Aber Vorsicht: Die Pausenzeit ist aktiv, was bedeutet, dass ihr euch auch in der Zeit zwischen den Übungen im lockeren Lauf auf der Stelle befinden. Die oben genannten vier Übungen macht ihr 8 Durchgänge lang.

  • Bergläufe

Ein letztes Mal wird es nochmal anstrengend. Idealerweise habt ihr einen leichten Anstieg von zirka 20 Metern bei Euch im Ort. Diesen dürft ihr zwei Runden lang 6- bis 8-mal „hochgaloppieren“. Wer keinen Berg zur Verfügung hat, integriert das Intervalltraining durch Tempovariationen in die Trainingseinheit. Hierzu könnt ihr 4-bis 6-mal 2 Minuten im Wechsel „schnell-langsam“ laufen.

  • 6-8 – 2 Durchgänge
  • Kein Berg: 2min schneller – 2min langsamer (4-6 Durchgänge)
  • 10 Minuten Auslaufen

Zum Schluss geht es im lockeren Trab nur noch zurück zum Trainingsgelände und zu den lauthals rufenden Duschkabinen.

Wir hätten übrigens außerdem noch eine kostenlose Trainingswoche für dich!

Wir hoffen das dein Trainer in Zukunft nicht mehr auf eine Ausdauerlauf oder ähnlich altbackene Methoden zurückgreifen wird.

Wenn du zukünftig selbst an deiner Fitness feilen möchtest, dann haben wir hier eine kostenlose Trainings-Woche für dich.

Mit unserem Game-Changer – einem Trainingsprogramm für Fußballspieler – kannst du selbst an der besten Form deines Lebens feilen und dich fitter machen, als jemals zuvor.

Egal wie fit du bist und egal in welcher Phase der Saison – unsere APP passt sich individuell an.

Wir wünschen dir einen guten Start in die Vorbereitung.

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Dein Team von Soccer-Fit-You

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Knieschmerzen – wo liegen die Ursachen?

Wie du Knieschmerzen den Kampf ansagen kannst

Knieschmerzen beim Fußball sind keine Seltenheit. Viele Richtungswechsel, Gegnerkontakt und unebener Rasen (je tiefer die Liga desto tiefer die Schlaglöcher) verlangen unseren Knien viel ab. Treten Knieschmerzen auf, so ist der logische Gedanke erst einmal:

„Es wird wohl einfach überlastet sein.“

Möchte ich das Problem nun lösen, so wird meist die Ursache direkt am Knie gesucht. Dies scheint auf den ersten Blick die vernünftige Lösung zu sein. Bei Prellungen, Zusammenstößen und bei „frischen“ bzw. akuten Schmerzen macht dies auch Sinn. Hier kann unter anderem die kurzfristige Kühlung und dann immer wieder in Intervallen stattfindende Kühlung der Struktur helfen.

Was ist aber bei chronischen Knieschmerzen?

Was, wenn Knieschmerzen nicht plötzlich auftreten, sondern sich über eine längere Zeit ankündigen?

Dann solltest du dir „das Gesetz der regionalen Abhängigkeit“ vor Augen führen.

Es beschreibt „die Zusammenhänge zwischen Einschränkungen eines nicht schmerzhaften Gelenks in einer Region und daraus resultierender Schmerzen in einer anderen Region“ (Zitat von Dr. med. Markus Klingenberg).

Einfacher gesagt: Schmerzt mein Knie, so kann eine eingeschränkte Sprunggelenksbeweglichkeit, die Oberschenkelmuskulatur, die Hüfte oder die Wirbelsäule der Grund hierfür sein.

Wir müssen uns bei chronischen Problemen also die Frage stellen: Welche Einschränkungen bringt mein Körper mit sich, die eventuell zu dieser Problematik führen können?

Genau deshalb haben wir uns ein Konzept überlegt, mit dem du langfristig den Schmerzen zu Leibe rücken kannst: Einem Trainingsprogramm für deine Beweglichkeit!

Wenn du dich tatsächlich schon verletzt haben solltest, dann haben wir etwas ganz besonderes für dich:

Ein Rehatraining für den Amateurfußball!

Mit unserem Trainingsprogramm kannst du wie die Profis jeden Tag zuhause an deinem Comeback feilen – so etwas gab es noch nie!

Lass uns zusammen den Verletzungen im Fußball den Kampf ansagen.

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Dein Team von Soccer-Fit-You

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Ausdauerlauf im Winter – Schnee von gestern?

Vom Sinn und Unsinn einer Grundlagenausdauereinheit

Immer wenn uns hierzulande der Winter besonders fest in seinen weiß-kalten Würgegriff nimmt, startet an vielen Orten die Vorbereitungszeit.

Alle Teams, die nicht mit modernen Kunstrasenplätzen gesegnet sind, stehen dann meist nur ungeliebte Laufeinheiten zur Verfügung. Und da diesen Luxus nur wenige teilen können, geht es für die meisten Teams mit quietschen-gelben Neonwesten und flackernden Stirnlampen ausgestattet über die Asphaltpisten des Heimatortes – um sich die nötige Ausdauer für die restliche Rückrunde zu holen.

Aber ist ein reiner Ausdauerlauf während der Vorbereitung überhaupt sinnvoll? Wir haben die Antwort und am Ende des BLOGs auch noch eine Lösung für dich parat!

 

Grundlagenausdauertraining als wichtige Basis

Um dies klar zu betonen: Grundlagenausdauer ist wichtig – sie stellt prinzipiell für alle Sportarten eine wichtige Basis dar. Ist sie gut ausgebildet, bewirkt sie in erster Linie eine Erhöhung der physischen Leistungsfähigkeit und optimiert somit auch die Erholungsfähigkeit. Dadurch kann es ebenso zu einer verbesserten Verletzungsprophylaxe kommen.

Die Spieler ermüden ferner langsamer, was zur Vermeidung technischer und taktischer Fehler beitragen kann.

Damit sollte geklärt sein, dass jeder Sportler – so auch Fußballspieler – über eine ausgeprägte Grundlagenausdauer verfügen sollten. Dennoch ist ein Ausdauerlauf im Winter mittlerweile „Schnee von gestern“.

 

Auch im Ausdauertraining muss man der Komplexität der Sportart Fußball gerecht werden

Die Aussage, dass der Fußball in den letzten Jahrzehnten immer schneller geworden sei, ist wohl für niemanden mehr eine Neuigkeit. Während Ballkontaktzeiten mittlerweile in Bereiche unter einer Sekunde schrumpfen, explodieren Laufleistungen und vor allem sogenannte „Hard Runs“ (also maximale Sprints) gefühlt von Spiel zu Spiel.

Bedeutet, dass sich das Anforderungsprofil eines Fußballspielers – egal ob Kreis- oder Bundesliga – verändert hat: Vom trabenden Strategen zum Serien-Sprinter. Daher ist es nur logisch, die Ausdauer mit einem sportartspezifischen Bewegungsmuster zu trainieren.

Für den Fußballspieler bedeutet das: Es müssen Starts, Stopps und Richtungswechsel enthalten sein. Bewegungen, die bei einem typischen Ausdauerlauf im Winter wohl eher selten vorkommen.

 

HIIT – Ansatz: spezifisch und sportartnah

Eine andere Möglichkeit, wie man speziell Fußballer für das „schnellere“ sowie Spiel effektiv vorbereitet, ist der HIIT (High Intensity Intervall Training) – Ansatz.

Beim HIIT wechseln sich intensive Belastungen mit aktiven Pausen ab. Das heißt zum Beispiel: Sprints oder Sprünge als intensive Belastung und anschließend eine aktive Pause.

Dabei gibt keine starren Regeln, wie lange die Intervalle sein müssen.

Die Übungen bringen den Körper an seine Grenzen, sodass er überdurchschnittlich viel Sauerstoff braucht und so den Stoffwechsel anregt, was folglich deutlich die Ausdauer verbessert. Während einer hochintensiven Intervalleinheit verbrennt der Körper zudem auch mehr Körperfett als infolge einer „normalen“ Laufeinheit durch die halbdunklen Gassen der Heimatstadt.

 

Off-Season mit dem GameChanger von Soccer-Fit-You zahlt sich aus – Hier geht`s zum Trainingsprogramm

Intensive, knapp 30-minütige Einheiten im Intervallbereich sind auch genau das Genre, dass der GameChanger von Soccer-Fit-You abdeckt. Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass das Feedback der bisherigen, auf das Training zugreifenden User der App durchweg positiv ist.

Ohne einen einzigen Ausdauerlauf während der Winterpause marschieren sie alle in den bisherigen Vorbereitungseinheiten vorneweg und sind allesamt im oberen Fitness-Viertel.

Die Übungen des Trainingsprogramms sind dabei sowohl für Off-, Pre- sowie während der Season konzipiert und greifen ferner auch präventive Mobility-Übungen auf. Heißt, dass nicht nur die Leistung verbessert, sondern auch vor Verletzungen geschützt wird.

Was wir damit aufzeigen wollen: Der winterliche Galopp in der Vorbereitungszeit auf der Straße ist im derzeitigen Fußball nicht mehr in Mode – jedoch auch nicht grundlegend falsch.

Wir empfehlen ganz klar intervallbezogene Trainingsmaßnahmen, wie Intervallläufe oder unseren GameChanger – die für Fußballer die deutlich effektivere und spezifischere Alternative darstellen.

Und das Beste ist: Du kannst ihn kostenlos testen!

Spiel die beste Rückrunde deiner Karriere und bleibe nachhaltig verletzungsfrei – wir zeigen dir wie es geht.

Was du in 12. Wochen aus dir herausholen kannst!

Unser Trainingsprogramm wird dich prägen und dich verändern – versprochen. Bist du bereit?

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Dein Team von Soccer-Fit-You

Das Sprunggelenk – Rehatraining und Prävention

„Genug ist genug…“ – Wenn das Sprunggelenk zum Karriererisiko wird

Wenn ein 22-jähriger, passionierter Fußballspieler seine Karriere in so jungen Jahren beenden muss, fühlt man mit.

Die ganzen schönen Momente, die der Sport, der Fußball und die Kabine einem beschert – auf einen Schlag vorbei. Wenn ein 22-jähriges, hochbezahltes Top- vielleicht sogar Jahrhundertalent laut über das Ende der sportlichen Laufbahn nachdenkt, mischt sich zu diesem empathischen auch ein Gefühl des Unglaubens.

Kingsley Comans zerbrechliche Zukunft

Kinglsey Comans Verletztenliste als Profi-Fußballer ist lang, davon mindestens sechs (!) dokumentierte allein am Sprunggelenk. Von Kapselverletzung, über Außenbandriss, bis hin zu Syndesmosebandverletzungen mit anschließender Operation – noch eine, so Coman, und er würde seine Karriere freiwillig für beendet erklären.

So spekulativ es auch sein mag, darüber zu nachzudenken, wo Coman ohne diese Verletzungen mittlerweile stehen würde bzw. was er erreicht hätte, im Grunde zeigt es nur wie schwerwiegend, chronisch und zermürbend ständige Verletzungen am Bewegungsapparat Sprunggelenk sind.

Und wenn selbst ein Profi auf höchstem Niveau zu resignieren scheint, wie soll es dann erst den unzähligen Amateursportlern weltweit gehen, deren Weg ohne High-End-Medizin noch um ein Vielfaches schwieriger.

Mit jeder Schädigung wächst das Risiko von Folgeverletzungen

Jeder hat diesen einen Mitspieler im Team: er pendelt ständig zwischen Krankenstand und Spielfeld; zwischen Krücken und finalem Pass. Statistiken zeigen auf, dass das Risiko von Folgeverletzungen mit jeder Schädigung des Bandapparates am Knöchel wächst.

Heißt quasi: Wer einmal eine Sprunggelenksverletzung erleiden musste, hat fortan eine höhere Anfälligkeit dafür.

Somit baut sich ein Teufelskreis auf, dem viele Fußballspieler häufig nicht entfliehen können. Was in diesem Fall zumeist fehlt, ist eine ausreichende neuronale Ansteuerung des Gelenkes.

Damit ist im Übrigen primär nicht der saubere Einbeinstand auf einem Wackelbrett gemeint. In diesem neurozentrierten Ansatz geht es im Grunde genau darum, dort anzusetzen, wo Bewegung entsteht – im Zentralen Nervensystem (ZNS). Mit gezielten Trainingsübungen können so Bewegungsabläufe optimiert und fürs Auge nicht wahrnehmbare Schwachstellen bekämpft werden.

Soccer-Fit-You: Sprunggelenk-Guide mit neurozentrierter Herangehensweise

COROX-Performancecoach Peter Breitfeld, der bei der Entstehung des Reha-Programmes von Soccer-Fit-You in der konzeptionellen Gestaltung ebenso mitwirkte, wie COROX-Gründer und Olympia-Physiotherapeut Hans Friedl, hierzu:

„Das Besondere an diesem Trainingsansatz ist, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Athletiktraining nicht ausschließlich das Ergebnis (Output) im Trainingsmittelpunkt steht, sondern welches eingehende Signal (Input) und die anschließende Verarbeitung (Processing) eine Verbesserung im Bewegungssystem hervorrufen – damit kann man ewige Leidensgeschichten wie zum Beispiel ständig Beschwerden am Sprunggelenk effektiv bekämpfen.“

Online Guides in Zusammenarbeit mit Profis und mit klaren Strukturen

Mit dem Road-to-Recovery Guide für das Sprunggelenk steht mittlerweile das zweite von mindestens sechs Verletzungsmuster von Fußballspielern in den Startlöchern.

Wie der vorangegangene Guide zum Comeback bei Knieverletzungen setzt auch dieser auf die Verfahrensweise „gesicherte Diagnostik – professionelle Physiotherapie – Road-to-Recovery“.

Heißt: nur wer vom Arzt eine Verletzung gesichert diagnostiziert bekommen hat und bei einem Therapeuten in physiotherapeutischer Behandlung war /ist, kann auf diese Trainingsmöglichkeit zurückgreifen.

Nach der neuronalen Heilungsphase werden im Recovery-Guide Stück für Stück auch mobilisierende, kräftigende und schließlich dynamische Elemente in die einzelnen Trainingseinheiten implementiert. Im Prinzip alles, was ein Fußballspieler braucht, um nach einer Verletzungspause noch stärker zurückzukommen.

Jede fünfte Sportverletzung betrifft das Sprunggelenk

Dass es im Fußball zu Verletzungen am Bewegungsapparat Sprunggelenk kommt, ist wohl keine „Breaking News“. Dass es Statistiken zufolge mit 20 Prozent das am häufigsten verletzte Gelenk ist, hingegen schon. Wie kaum eine andere Sportart hat sich der Fußball im letzten Jahrzehnt enorm gewandelt.

Die Zeiten, in denen „der Kaiser“ ohne Zweikampfführung vom eigenen Sechzehner bis weit in die gegnerische Hälfte spazieren konnte, einen unwiderstehlichen Außenristpass spielen durfte und anschließend gemütlich zurück in seine Libero-Position trabte, sind definitiv vorbei.

Pressing, Gegenpressing und Verteidigung über das gesamte Spielfeld – die Laufleistungen heutiger Spieler sind explodiert. Doch nicht nur die Fülle an abgespulten Kilometern, auch die sogenannten „Hard Runs“ (also die explosiven Sprints) sind enorm gestiegen. Mehr Laufleistung, deutlich mehr Dynamik sowie eine signifikant härtere Zweikampfführung, das alles ist für das Sprunggelenk Dauerstress. Wenn dann noch schlechte Platzverhältnisse hinzukommen, muss das Gelenk viel aushalten – häufig zu viel.

Kein Profi – keine Unterstützung?

Und wenn es dann mal passiert ist und ein Sportler mit der Diagnose Sprunggelenksverletzung konfrontiert wird, stehen viele Amateursportler vor einem weiteren Dilemma.

  • Wie viele Rezepte bekomme ich?
  • Welche Trainingsübungen mache ich?
  • Wann bin ich wieder richtig fit?

Fragen, die für jeden, der nicht im professionellen oder semi-professionellen Bereich ansässig ist, oftmals ungeklärt bleiben.

Soccer-Fit-You und COROX schaffen Abhilfe.

Mit den Guides, die zusammen mit den Reha-Profis von COROX entwickelt wurden, werden wir dich auf dem harten Weg zurück auf den Fußballplatz unterstützen.

Wir lassen dich nicht allein!

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Deine Teams von Soccer-Fit-You und COROX

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Freeletics und Fußball – macht das Sinn?

Bald ist es wieder so weit. Zum Jahreswechsel werden die guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst und im Januar durchgestartet. Gerne und oft wird dabei auf Trainingsprogramme wie Freeletics zurückgegriffen – haben wir früher auch gemacht.  Aber macht eine Kombination aus Freeletics und Fußball tatsächlich Sinn?

Man fasst also einen Vorsatz wie „Ab heute starte ich mit einem richtig harten Trainingsplan“ und quält sich täglich durch ein hoch intensives Workout.

Denn wir glauben zu wissen – „Viel hilft viel“. Doch das ist der erste große Fehler.

Denn deine Muskulatur regeneriert und „wächst“ tatsächlich in deinen Ruhephasen. 

Es ist daher sehr wichtig Pausenzeiten einzuplanen und dein Training sinnvoll zu strukturieren. An jedem Tag der Woche zu trainieren ist kein guter Plan. Du solltest darauf achten die unterschiedlichen Muskelgruppen gezielt zu trainieren und ihnen entsprechende Ruhephasen in deiner Trainingsplanung einräumen. Daher solltest du immer Wert auf einen gesunden Mix zwischen Einheiten mit maximaler Belastung und regenerativen Hintergrund legen.

Vor allem wenn du dich in der Vorbereitung oder deiner regulären Saisonphase befindest. Und hier kommt Fehler zwei ins Spiel.

Achte darauf, wie du durch deine Fußballtrainingseinheiten und dein Ligaspiel belastet bist und passe dein Training dementsprechend an.

Du kannst nicht immer gleich intensiv trainieren – dein Plan muss sich an deine Trainings – und Spielpläne anpassen und sich bezüglich der unterschiedlichen Phasen einer Saison grundlegend unterscheiden.

Wenn du in deiner Vorbereitung auf die Rückrunde genau so intensiv trainierst wie in der Winterpause, dann hast du im Normalfall kaum noch Ruhephasen und eine viel zu hohe körperliche Belastung:

Dadurch erhöhst du die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung und nicht deine Leistungsfähigkeit.

Und genau da sehen wir beim Training mit Freeletics ein Problem.

Versteh uns nicht falsch – Freeletics ist eine geile Sache.  Aber für Fußballspieler nicht unbedingt geeignet!

Wir haben versucht dieses Problem zu „tackeln“ und haben unsere Trainingsplanung im Game-Changer an deine jeweilige Saisonphase und die daraus resultierende Trainingsbelastung angepasst.

Was du in 12. Wochen aus dir herausholen kannst!

Egal ob du dich in der Winterpause, der Vorbereitung auf die Rückrunde oder in der regulären Saison befindest – unsere Trainingspläne passen sich deinen Trainingseinheiten auf dem Platz und der daraus entstehenden Belastungen an und unterstützen dich auch in deiner Regeneration.

Wenn du möchtest, kannst du noch heute mit einer kostenlosen Testwoche starten.

Warum uns manche Athleten solche Texte schreiben:

„Das lustige ist (und wahrscheinlich auch euer Hintergedanke) das Programm macht ja fast süchtig und ich warte schon immer auf die nächste Einheit.“

Wir wissen es nicht, aber wir wollten niemanden süchtig machen und es war auch nicht unser Hintergedanke – aber wir freuen uns jeden Tag über das unglaubliche Feedback.

Spiel die beste Rückrunde deiner Karriere und bleibe nachhaltig verletzungsfrei – wir zeigen dir wie es geht.

Unsere Trainingsprogramme werden dich prägen und dich verändern – versprochen. Bist du bereit?

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Dein Team von Soccer-Fit-You

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Ist gezieltes Core-Training überhaupt möglich?

Waschbrett oder Waschbär – die Bedeutung des CORE-Trainings im Fußball

Bald ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr, wenn der Winter gerade an seinem Siedepunkt zu sein scheint, steht es an, das erste Training nach einer langen Winterpause. Während die motivierten Jungspunde bereits in ihren fein-säuberlich geputzten und mit neonfarbenen Applikationen verzierten Kickschuhen in voller Montur sehnsüchtig auf den Beginn des Trainings warten, kommt er herein. Das ‚Enfant Terrible‘ der Mannschaft, Spielmacher und Zeichensetzer in Personalunion. Einer wie der Effenberg früher – so kennt man ihn. Langsam und mit einem gewissen Desinteresse schlurft er durch die schlecht beheizte Kabine. Es scheint, also könne ihn außer so mancher Unparteiischer nichts aus der Ruhe bringen – auch so soll man ihn kennen. Wenige Augenblick später dann großes Staunen, Raunen und ein leises Grinsen: Das Shirt spannt, ein kleines Bäuchlein lugt immer wieder keck hervor und wird von der Sportunterhose nur mühsam gebändigt. Eine schallende Ohrfeige für den Fitnesswahn. Womöglich das Ende aller Erfolgsträume?

Wachsende Dynamik – erhöhte Verletzungsgefahr?

Ganz sicher ein Risiko für seine Gesundheit! Fußball ist mit seiner immerzu wachsenden Dynamik mittlerweile eine der schnellsten Mannschaftssportarten. Dabei entstehen Kräfte auf den Bewegungsapparat, die ein Vielfaches unseres Körpergewichts darstellen. Kräfte, die unter bestimmten Voraussetzungen zu viel sein können – vor allem, wenn man nicht vorbereitet genug ist. Denn nur mit einem stabilen Grundgerüst an Athletik ist mit einer Vorbeugung vor Verletzungen zu rechnen. Ein Beispiel: Einer der oben beschriebenen Youngsters hat mit seiner Schnelligkeit (oftmals ist er sogar schneller als das Spielgerät) seinen Gegenspieler überlaufen und siehe da, mit chirurgischer Präzision löffelt er eine butterweiche Flanke herein. Um nun der vielumjubelnde Held zu werden und im anschließenden Beisammensitzen noch mehr den Leader geben zu können, muss unser Stratege seinen Sprint abbremsen, explosiv nach oben springen, Bogenspannung im Oberkörper aufbauen und den Ball – nach Meinung der Trainer – gegen die Laufrichtung des Torhüters zum Siegtreffer ins Tor wuchten.  Was alle die Bewegungen gemeinsam haben, ist der Krafttransfer von den unteren Extremitäten bis zum Kopf. Dies ohne Beschleunigungsverluste und ohne Verletzungsgefahr zu bewerkstelligen ist nun mitunter Aufgabe unserer Rumpfmuskulatur – des „Core“. Wird es ihm auch dieses Mal wieder gelingen?

Effizientes Core – Training

Von „Core – Training“ ist die Sprache, wenn man durch gezieltes Stabilitäts- und Mobilitätstraining den kompletten Bereich zwischen Zwerchfell und Hüfte verbessern möchte. Bauch-, Rücken-, sogar Hüft- und Gesäßmuskulatur sind dabei involviert. Manchmal, je nach Definition, wird ferner auch noch der Schulterapparat inkludiert. Damit sei die zentrale Bedeutung unserer Körpermitte aufgezeigt, weshalb es im Training umso bedeutsamer ist, das Zusammenspiel der Muskulatur – respektive ganzer Muskelketten – zu beachten. Funktionelles Training ist daher nichts neues, jedoch weiterhin elementarer Baustein in der Prävention von Verletzungen. Eine verbesserte inter- sowie intramuskuläre Koordination, also das Zusammenspiel innerhalb des Muskels und zwischen den Muskeln, trägt nachweislich dazu bei, eine langwierige Saison ohne längere Ausfallzeiten zu meistern.

Ist gezieltes Core-Training überhaupt möglich? 

Peter Breitfeld ist Performance-Coach von COROX, der Trainingsphilosophie von Olympia-Physiotherapeut Hans Friedl. Wöchentlich trainiert er die besten und erfolgreichsten Sportler Deutschlands. Nächste Woche fliegt er gar zu einem Tour de France – Team nach Spanien, um dieses auf die nächste Radsaison vorzubereiten. Das Thema Core-Training betrachtet er ambivalent.

„Core-Training bzw. ein Training der Rumpfmuskulatur hat natürlich seine Berechtigung. Vor allem auch, weil es in der Umsetzung und dem Übungsaufbau für die Sportler einfach und strukturiert ist – aber das ist nur die Basis.
Für mich spielt der neurozentrierte Ansatz eine erheblich bedeutsamere Rolle und ist mehr als nur ein tolles Ad-on.
Denn durch eine verbesserte propriozeptive Wahrnehmung der Wirbelsäule, erlangt man eine optimiertere reflektorische Spannung, was vor allem bei den unzähligen Richtungswechseln, Abstoppbewegungen usw von elementarer Bedeutung ist.Bei einem Zweikampf, in dem man innerhalb von Millisekunden auf Stöße, Tritte oder sonstiges reagieren muss, ist dies Spannung sogar unumgänglich.
Außerdem können in diesem Ansatz die Gleichgewichtskanäle aktiviert bzw. ausgeglichen werden. Das sorgt für eine stabile Kopfposition. Da dies auch die Wirbelsäule abwärts beeinflusst, kommt es auch in hier zu mehr Stabilität – und Schutz vor Verletzungen.“
Und Peter Breitfeld muss es wissen. Seine Expertise beruht schließlich auch auf zwei großen Mentoren. Hans Friedl von COROX und Dr. Eric Cobb von Z-Health, wo er bereits zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen besuchen konnte.

Auch wenn unser Stratege zum aktuellen Zeitpunkt von all diesen Sachen noch nichts gehört hat – sein Waschbärbauch schraubt sich gegen alle Gesetze der Erdanziehung und des Core-Trainings in die Lüfte . Die Flanke köpft er nicht einfach „nur“ gegen die Laufrichtung des Torhüters. Er wird ein Gemälde daraus machen. Mit einer bergkamp’schen Brustannahme lässt er seinen Bewacher verdutzt zurück, wie die Supernanny ein renitentes Kind auf der stillen Treppe. Anschließend überspielt er mit einem lockeren Heber den herauseilenden Torhüter. Der Rest ist nur noch Formsache. Die Kibitze am Spielfeldrand staunen und stellen sich die Frage, was gewesen wäre, hätten ihn nicht diverse Verletzungen im Jugendalter die Profiträume geraubt.

Wir werden es wohl nicht schaffen, jeden Spieler zu einem Technik-Ass á la Dennis Bergkamp mutieren zu lassen. Unsere Aufgabe ist es jedoch, nachhaltig deine Verletzungssorgen in den Griff zu bekommen und letztlich auch deine Dynamik zu verbessern.

Mit dem Game Changer haben wir das optimale Tool für dich.

Unser Trainingsprogramm wird dich prägen und dich verändern – versprochen. Bist du bereit?

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Dein Team von Soccer-Fit-You