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Ist gezieltes Core-Training überhaupt möglich?

Waschbrett oder Waschbär – die Bedeutung des CORE-Trainings im Fußball

Bald ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr, wenn der Winter gerade an seinem Siedepunkt zu sein scheint, steht es an, das erste Training nach einer langen Winterpause. Während die motivierten Jungspunde bereits in ihren fein-säuberlich geputzten und mit neonfarbenen Applikationen verzierten Kickschuhen in voller Montur sehnsüchtig auf den Beginn des Trainings warten, kommt er herein. Das ‚Enfant Terrible‘ der Mannschaft, Spielmacher und Zeichensetzer in Personalunion. Einer wie der Effenberg früher – so kennt man ihn. Langsam und mit einem gewissen Desinteresse schlurft er durch die schlecht beheizte Kabine. Es scheint, also könne ihn außer so mancher Unparteiischer nichts aus der Ruhe bringen – auch so soll man ihn kennen. Wenige Augenblick später dann großes Staunen, Raunen und ein leises Grinsen: Das Shirt spannt, ein kleines Bäuchlein lugt immer wieder keck hervor und wird von der Sportunterhose nur mühsam gebändigt. Eine schallende Ohrfeige für den Fitnesswahn. Womöglich das Ende aller Erfolgsträume?

Wachsende Dynamik – erhöhte Verletzungsgefahr?

Ganz sicher ein Risiko für seine Gesundheit! Fußball ist mit seiner immerzu wachsenden Dynamik mittlerweile eine der schnellsten Mannschaftssportarten. Dabei entstehen Kräfte auf den Bewegungsapparat, die ein Vielfaches unseres Körpergewichts darstellen. Kräfte, die unter bestimmten Voraussetzungen zu viel sein können – vor allem, wenn man nicht vorbereitet genug ist. Denn nur mit einem stabilen Grundgerüst an Athletik ist mit einer Vorbeugung vor Verletzungen zu rechnen. Ein Beispiel: Einer der oben beschriebenen Youngsters hat mit seiner Schnelligkeit (oftmals ist er sogar schneller als das Spielgerät) seinen Gegenspieler überlaufen und siehe da, mit chirurgischer Präzision löffelt er eine butterweiche Flanke herein. Um nun der vielumjubelnde Held zu werden und im anschließenden Beisammensitzen noch mehr den Leader geben zu können, muss unser Stratege seinen Sprint abbremsen, explosiv nach oben springen, Bogenspannung im Oberkörper aufbauen und den Ball – nach Meinung der Trainer – gegen die Laufrichtung des Torhüters zum Siegtreffer ins Tor wuchten.  Was alle die Bewegungen gemeinsam haben, ist der Krafttransfer von den unteren Extremitäten bis zum Kopf. Dies ohne Beschleunigungsverluste und ohne Verletzungsgefahr zu bewerkstelligen ist nun mitunter Aufgabe unserer Rumpfmuskulatur – des „Core“. Wird es ihm auch dieses Mal wieder gelingen?

Effizientes Core – Training

Von „Core – Training“ ist die Sprache, wenn man durch gezieltes Stabilitäts- und Mobilitätstraining den kompletten Bereich zwischen Zwerchfell und Hüfte verbessern möchte. Bauch-, Rücken-, sogar Hüft- und Gesäßmuskulatur sind dabei involviert. Manchmal, je nach Definition, wird ferner auch noch der Schulterapparat inkludiert. Damit sei die zentrale Bedeutung unserer Körpermitte aufgezeigt, weshalb es im Training umso bedeutsamer ist, das Zusammenspiel der Muskulatur – respektive ganzer Muskelketten – zu beachten. Funktionelles Training ist daher nichts neues, jedoch weiterhin elementarer Baustein in der Prävention von Verletzungen. Eine verbesserte inter- sowie intramuskuläre Koordination, also das Zusammenspiel innerhalb des Muskels und zwischen den Muskeln, trägt nachweislich dazu bei, eine langwierige Saison ohne längere Ausfallzeiten zu meistern.

Ist gezieltes Core-Training überhaupt möglich? 

Peter Breitfeld ist Performance-Coach von COROX, der Trainingsphilosophie von Olympia-Physiotherapeut Hans Friedl. Wöchentlich trainiert er die besten und erfolgreichsten Sportler Deutschlands. Nächste Woche fliegt er gar zu einem Tour de France – Team nach Spanien, um dieses auf die nächste Radsaison vorzubereiten. Das Thema Core-Training betrachtet er ambivalent.

„Core-Training bzw. ein Training der Rumpfmuskulatur hat natürlich seine Berechtigung. Vor allem auch, weil es in der Umsetzung und dem Übungsaufbau für die Sportler einfach und strukturiert ist – aber das ist nur die Basis.
Für mich spielt der neurozentrierte Ansatz eine erheblich bedeutsamere Rolle und ist mehr als nur ein tolles Ad-on.
Denn durch eine verbesserte propriozeptive Wahrnehmung der Wirbelsäule, erlangt man eine optimiertere reflektorische Spannung, was vor allem bei den unzähligen Richtungswechseln, Abstoppbewegungen usw von elementarer Bedeutung ist.Bei einem Zweikampf, in dem man innerhalb von Millisekunden auf Stöße, Tritte oder sonstiges reagieren muss, ist dies Spannung sogar unumgänglich.
Außerdem können in diesem Ansatz die Gleichgewichtskanäle aktiviert bzw. ausgeglichen werden. Das sorgt für eine stabile Kopfposition. Da dies auch die Wirbelsäule abwärts beeinflusst, kommt es auch in hier zu mehr Stabilität – und Schutz vor Verletzungen.“
Und Peter Breitfeld muss es wissen. Seine Expertise beruht schließlich auch auf zwei großen Mentoren. Hans Friedl von COROX und Dr. Eric Cobb von Z-Health, wo er bereits zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen besuchen konnte.

Auch wenn unser Stratege zum aktuellen Zeitpunkt von all diesen Sachen noch nichts gehört hat – sein Waschbärbauch schraubt sich gegen alle Gesetze der Erdanziehung und des Core-Trainings in die Lüfte . Die Flanke köpft er nicht einfach „nur“ gegen die Laufrichtung des Torhüters. Er wird ein Gemälde daraus machen. Mit einer bergkamp’schen Brustannahme lässt er seinen Bewacher verdutzt zurück, wie die Supernanny ein renitentes Kind auf der stillen Treppe. Anschließend überspielt er mit einem lockeren Heber den herauseilenden Torhüter. Der Rest ist nur noch Formsache. Die Kibitze am Spielfeldrand staunen und stellen sich die Frage, was gewesen wäre, hätten ihn nicht diverse Verletzungen im Jugendalter die Profiträume geraubt.

Wir werden es wohl nicht schaffen, jeden Spieler zu einem Technik-Ass á la Dennis Bergkamp mutieren zu lassen. Unsere Aufgabe ist es jedoch, nachhaltig deine Verletzungssorgen in den Griff zu bekommen und letztlich auch deine Dynamik zu verbessern.

Mit dem Game Changer haben wir das optimale Tool für dich.

Unser Trainingsprogramm wird dich prägen und dich verändern – versprochen. Bist du bereit?

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Dein Team von Soccer-Fit-You

Krafttraining für Fußballspieler

Warum Krafttraining für Fußballspieler heutzutage ein MUSS ist?

„Kondition ist nicht alles. Aber ohne Kondition ist alles nichts“ – mit diesen Worten rückte kurz vor dem Sommermärchen 2006 ein gewisser Joachim Löw – später sollte er Bundes-Jogi werden und einen Weltmeistertitel holen – die konditionellen Fähigkeiten eines Fußballspielers bzw. einer Fußballspielerin in den Mittelpunkt. Neben der Ausdauer sind auch Schnelligkeit, Beweglichkeit und vor allem die Kraft elementare Bestandteile des Terminus „Kondition. Wenn du auf der Suche nach einem Trainingsplan bist, dann haben wir am Ende des Artikels genau das Richtige für dich.

 

Muskelmasse und Verletzungsrisiken

Wenn CR7 wieder einmal einen Volleyschuss mit der Geradlinigkeit eines Dartpfeils ins Tor hämmert, er anschließend zu einem diabolischen Jubelsprung ansetzt und das Ganze mit einem Fingerzeig auf seinen Oberschenkel garniert, staunt man immer wieder aufs Neue. Doch beim Sport – und vor allem Fußball – geht es nicht um die Ästhetik des Muskels. Hauptsächlich geht es um den Schutz vor Verletzungen. Und da kann man evident beweisen, dass die Steigerung der Muskelmasse, das Verletzungsrisiko mindern kann.

Ein gezieltes Hypertrophietraining hat nämlich das Potential, neuromuskuläre Effekte zu sublimieren. Die erhöhte Zeit unter Spannung hilft uns nämlich, Nervenbahnen zwischen Gehirn und Muskeln zu festigen und so qualitativ hochwertige Bewegungsmuster zu kreieren. Dies hat sowohl im Schutz vor Verletzungen wie auch in der Leistungssteigerung nicht unerhebliche Auswirkungen.

 

Explosivität als Basisqualifikation

Teilnahmslos, mitunter sogar lustlos traben Spieler wie Leroy Sané, Arijen Robben oder Marco Reuss häufig über das fein-säuberlich gepflegten Carreé im Ethiad, in der Allianz Arena oder vor der gelben Wand im Westfahlenstadion. Doch plötzlich geht die Post ab. Wie Raubkatzen auf Beutetour überrumpeln solche Spieler komplette Abwehrreihen beim Gegner. Was ihnen dabei hilft, ist neben ihrer Grundschnelligkeit auch ihre ausgeprägte Explosivität. Und diese ist wiederum stark mit dem Kraftniveau des Spielers verbunden.  

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass mit einem smarten und strukturierten Trainingsaufbau auch die Explosivität eines Fußballspielers maximiert werden kann. Zusammengefasst, erlaubt dir ein verbessertes Kraftniveau einen Leistungsschub in deiner Schnelligkeit – der Basisqualifikation von erfolgreichen Fußballspielern.

 

Krafttraining zum Schutz vor Verletzungen

Eine Unebenheit im Rasen, ein unkontrolliertes Landen nach dem Kopfball, ein scheinbar wie von Geisterhand wegknickendes Kniegelenk – Verletzungshergänge sind mannigfaltig. Und in der Risikosportart Fußball manchmal auch nicht auszuschließen. Durch Krafttraining kann man Verletzungen und die damit verbundenen Ausfallzeiten jedoch minimieren. Ein richtig konzipiertes Krafttraining beispielsweise stärkt und stabilisiert an den entsprechenden Gelenken den schützenden Muskel-Sehnenapparat. Dies ist neben den bereits erwähnten neuromuskulären Vorteilen ein entscheidender Faktor in der Verletzungsprophylaxe.

 

Vorteile des Krafttrainings in der täglichen Praxis

Und auf dem Feld? Wie essentiell hier die motorischen Hauptbeanspruchungsform Kraft für den Spielerfolg ist, zeigt der Einfluss der konditionellen Fähigkeiten auf viele Spielsituationen während jener 90 Minuten, denen nicht selten das Prädikat „Tod oder Gladiolen“ anhaftet.

Ein sehenswertes Dribbling mit einer Finte, die gleich mehrere Abwehrspieler ins Leere laufen lässt ist beim Fußball wertlos, wenn der finale Torschuss so kraftlos durchgeführt wird, dass der Torhüter den Versuch mühelos mit seiner Mütze aufsammeln kann. Ebenso unprofitabel ist eine ausgezeichnete Technik im Kopfballspiel, wenn die Sprungkraft nicht in ausreichender Art und Weise vorhanden ist und man deshalb keine Chance auf eine Ballberührung hat. Anhand dieser Beispiele lässt sich die These vertreten, dass die Durchführung technischer Fähigkeiten mit einer steigenden Qualität an konditionellen Fähigkeiten – vor allem der Kraft – auf dem Spielfeld erleichtert wird.

Vergleicht man innerhalb einer Spielklasse unterschiedliche Mannschaften miteinander, so stellt man tendenziell fest, dass eine konditionell starke, aber technisch schwache Mannschaft in der Tabelle besser platziert ist, als das Pendant dazu, welches technisch zwar beschlagen ist, aber im konditionellen Bereich Defizite aufzeigt.

Willst du trainieren wie die Profis – dann haben wir genau das Richtige für dich!

Um es nochmal abschließend zu verdeutlichen: Wer sich mit einem spezifischen Krafttrainingsprogramm auf eine Saison vorbereitet oder sich damit fit machen will, erhöht dadurch nicht nur seine Chancen auf den sportlichen Erfolg. Er wird auch seine Gesundheit präventiv positiv beeinflussen und wahrscheinlicher eine Saison ohne lästige Verletzung bestreiten können.

 

Und es ist auch die Aufgabe der Trainer, seinen Athleten die notwendigen Programme zur Verfügung zu stellen.

Mit dem GAME-CHANGER sehen wir diese Aufgabe erfüllt – zu 100 Prozent.

Unser Trainingsprogramm wird dich prägen und dich verändern – versprochen. Bist du bereit?

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Dein Team von Soccer-Fit-You

 

 

References:

Journals:

Faigenbaum, A.D., Meyer, G.D. (2010). Resistance training among young athletes: safety, efficacy and injury prevention effects. British Journal of Sports Medicine, 44(1). 56-63.

Haff, G.G., Triplett, N.T. (2015). Essentials of Strength Training and Conditioning (4th ed.). Champaign, IL: Human Kinetics.

Young, W.B. (2006). Transfer of strength and power training to sports performance. International Journal of Sports Physiology and Performance, 1. 74-83.

Books:

Bauer, Gerhard:

Lehrbuch Fußball, München, 6. Auflage, 2001

Bisanz, Gero/Gerisch, Gunnar: Fußball,Kondition Technik Taktik und Coaching, Aachen, 2008

Dargatz, Thorsten:

Fußball Konditionstraining, München, 2008

Geese, Rolf:

Erfolgsfaktor Konditon, Aachen, 2009

Grosser, Manfred/Starischka, Stephan/Zimmermann, Elke:

Das neue Konditionstraining, für

alle Sportarten, für Kinder, Jugendliche und Aktive, München, 9. Auflage, 2004

Achillessehne

Eine perfekte Übung bei einer Achillessehnenreizung

Viele Fußballspieler kennen das Problem einer Achillessehnenreizung. Hat man sich einmal Probleme mit der Achillessehne „eingetreten“, wird man sie so schnell nicht mehr los. Wir wollen heute zuerst einen Blick darauf werden, wie es zu einer Achillessehnenreizung kommen kann und dir dann eine Übung zeigen, die dir bei der Behandlung helfen wird.

Wichtig ist dabei vor allem:

Prävention vor Rehabilitation.

Reagiere nicht erst darauf wenn die Probleme auftreten, sondern kümmere dich bereits präventiv um deine Achillessehne! Wir wollen ja nicht, dass dir deine Ferse zum Verhängnis wird – so wie bei dem tragischen Halbgott Achilles aus der griechischen Mythologie.

In unserem heutigen Artikel haben wir nicht nur eine super Übung für dich, sondern auch eine kostenlose Anleitung, mit der du dir selbst helfen kannst.

Wie kommt es zu einer Achillessehnenreizung?

Bereits in der vergangenen Woche haben wir dir die Achillessehne und ihre Eigenschaften vorgestellt. Die Aufgabe der Sehne, die Kraft der Wadenmuskulatur auf die knöchernen Strukturen zu übertragen, spielt bei nahezu allen fußballspezifischen Bewegungsmustern eine große Rolle.

Damit ist eine hohe Belastung vorprogrammiert. Ohnehin gehört die Achillessehne im Fußball zu den am stärksten belasteten Bereichen.

Übersteigt die Belastung kurz- bzw. mittelfristig die Belastbarkeit der Strukturen, kommt es zu einer Überlastung der Sehne, einer sogenannten Achillessehnenreizung. Diese Reizung drückt sich vor allem in stechenden Schmerzen im Bereich des Sehnenverlaufs oder auch direkt über dem Fersenbein aus.

Neben den oben genannten Schmerzen ist bei einer Sehnenreizung wird häufig auch die Wadenmuskulatur hart/ verhärtetet und die Achillessehne reagiert druckempfindlich. Im Verlauf dieser Reizung kann es dann auch zu Funktionseinschränkungen, vor allem in der Mobilität des Sprunggelenks und zu einer Schwellung beziehungsweise einer Temperaturerhöhung kommen.

Erste intrinsische und extrinsische Risikofaktoren sind die Fußform, eine mangelnde Durchblutung der Sehne und das Alter. Hinzu kommen vor allem funktionelle Ursachen wie eine veränderte Sprunggelenkskinematik oder einer strake Überpronation. Auch ein schlechtes Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit kann eine Ursache für deine Achillessehnenreizung sein.

Unter der Sprunggelenkskinematik verstehen wir den Umfang der Bewegungen deines Sprunggelenks. Eine Überpronation beschreibt das zu starke „Abkippen“ des Fußes nach Innen bei der Abrollbewegung.

Insgesamt ist eine Achillessehnenreizung nicht nur schmerzhaft, sondern führt zu einem massiven Leistungsabfall. In einigen Fällen kann der Fuß überhaupt nicht (sportlich) belastet werden.

Genau deshalb möchten wir dir nun zeigen, was du dagegen tun kannst.

Eine perfekte Übung bei einer Achillessehnenreizung

Neben der Wahl des optimalen Schuhwerks, sowie einer funktionellen Überprüfung der unteren Extremitäten, stellt vor allem eine ausreichend flexible und kräftige Wadenmuskulatur einen wichtigen Faktor in der Prävention von Achillessehnenbeschwerden dar.

Eine Übung zur Stabilisierung der Wadenmuskulatur zeigen wir dir zu einem späteren Zeitpunkt. Heute wollen wir uns erstmal auf die Beweglichkeit deiner Sprunggelenke und somit deiner Achillessehne konzentrieren.

Um die Beweglichkeit deiner Sprunggelenke zu gewährleisten, aber auch um deine Achillessehne langfristig zu schützen, ist dieser Drill perfekt geeignet: Das Fußkreisen.

Die Übung erklären wir dir hier in einem kurzen Video:

In der Rehabilitation nach einer solchen Verletzung solltest du auf jeden Fall weiterhin aktiv bleiben. Zunächst empfehlen wir dir jedoch, auf Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Aqua-Jogging umzusteigen. Dadurch kannst du die Belastung auf deine Achillessehne reduzieren.

Neben der akuten Behandlung (Physiotherapie, Massage, Dehnung und Mobilisation der Wade) solltest mit einem Experten arbeiten. Dieser kann dich bei der Suche nach der Ursache für die Überlastung unterstützen. Nur so kannst du eine erneute Achillessehnenreizung vermeiden.

Die folgenden drei Fragen können dir bei der ersten Suche nach dem Auslöser helfen:

  • War die Belastung in der letzten Zeit zu hoch oder wurde die Belastung sprunghaft gesteigert?
  • Bist du vermehrt gesprintet und gesprungen?
  • Trägst Du passende Schuhe und kümmerst du dich ausreichend um deine Füße und Waden?

Für eine abschließende Diagnose empfehlen wir dir jedoch, einen Experten aufzusuchen. Diese sind gar nicht so leicht zu finden, weshalb wir dir unsere Hilfe anbieten wollen.

Trete unserer Community bei!

Schick uns einfache eine Nachricht oder komm direkt in unsere große Facebook-Community, um mit knapp 6.000 Gleichgesinnten zu diskutieren!

Dort findest du Tipps und Tricks rund um die Themen Prävention, Rehabilitation und Performance.

Zum Abschluss dieses Beitrags haben wir noch etwas ganz Besonderes für dich: Lade Dir unsere kostenlose Anleitung herunter, die dir bei Problemen rund um deine Achillessehne hilft!

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Dein Team von Soccer-Fit-You

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Durch Koffein zur Leistungssteigerung?

Kann dir Koffein wirklich „Flügel“ verleihen?

Schnell noch eine Energy-Drink an der Tankstelle kaufen und dann ab zum Treffpunkt. Jede Mannschaft hat mindestens einen solchen Spieler.

Aber kannst du dir tatsächlich durch Koffein einen Extra-Kick vor dem Anpfiff verpassen oder ist es vielleicht alles nur reine Kopfsache?

Vorab ein paar Fakten zum Thema Koffein:

  1. Koffein ist eine starke psychoaktive Substanz, es stimuliert dein zentrales Nervensystem, erweiterte deine Herzkranzgefäße und beschleunigt deinen Fettstoffwechsel.
  2. Einfach gesagt, verbessert Koffein deine Laune, erhöht deine Konzentration und deine Pulsfrequenz und steigert so deine sportliche Leistungsfähigkeit
  3. Wenn deine Nervenzellen arbeiten, verbrauchen sie dabei Energie. Ein Nebenprodukt das dabei entsteht ist Adenosin. Dieser Botenstoff hat die Aufgabe, unser Gehirn vor Überanstrengung zu schützen. Sind wir überlastet, besetzt das Adenosin bestimmte Rezeptoren im Gehirn und dein Körper merkt, dass er es etwas ruhiger angehen lassen sollte.

Jetzt kommt das Koffein ins Spiel. Das Koffein besetzt diese Rezeptoren und blockiert sie für das Adenosin. So kann das Adenosin nicht mehr andocken und dein Körper spürt die tatsächlich eintretende Erschöpfung nicht.

Koffein, in egal welcher Form, wirkt sich positiv auf deine Leistungsfähigkeit aus.

Was passiert aber, wenn dein Körper durch deinen täglichen Koffeinkonsum schon sehr an diese Substanz gewöhnt ist? Kannst du dann immer noch die positiven Eigenschaften nutzen?

Sobald du täglich mehrmals zu Kaffee  (ca. 50-80 mg Koffein, je nach Stärke), Espresso (ca. 30 mg) oder Energy-Drink (50 – 200 mg) greifst, kannst du dich als „an Koffein gewöhnt“ bezeichnen.  Durch das Koffein werden deine Nebennieren stimuliert und in der weiteren Folge die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet.

Jede Portion Koffein versetzt deinen Körper also in einen „Stresszustand“, auf den er reagieren muss. Wenn du jetzt schon genügend Stress in deinem Job bzw. Alltag hast, solltest du dir überlegen, ob du deinen Körper noch zusätzlich „stressen“ solltest, insbesondere nach 16 Uhr. Koffeinkonsum am späten Nachmittag oder in den Abendstunden, hat einen erwiesenen negativen Einfluss auf deine Schlafqualität. Wenn du bei dir selbst also Schlafprobleme feststellen solltest, wäre hier eine erste Möglichkeit, deinen Schlaf und deine Regeneration zu verbessern.

Verstehe es bitte nich falsch, Kaffee, oder besser gesagt das Koffein, ist ein wunderbares Genussmittel, aber man sollte es auch als solches verwenden und nicht den ganzen Tag über konsumieren, als wäre es Wasser. Ein gekürztes Zitat von Paracelsus bringt es am besten auf den Punkt:

„Die Dosis macht das Gift.“ Vor allem weil du am Ligaspieltag selbst kaum noch von den positiven Eigenschaften profitieren kannst.

Bei regelmäßigem Koffeinkonsum, bildet dein Körper mehr Adenosin-Rezeptoren aus. Um die einsetzende Müdigkeit zu eliminieren, benötigst du immer mehr Koffein und dein Körper reagiert auf die Gabe kleiner Dosen an Koffein leider nicht mehr.

Wenn du also tatsächlich von den positiven Eigenschaften des Koffeins profitieren möchtest, dann entwöhne deinen Körper vom alltäglichen Koffeinkonsum.

Vor deinen Wettkampfspielen kannst du ihn dann mit einer verträglichen Dosis Koffein tatsächlich aktivieren. Doch sei bitte vorsichtig: „Viel hilft nicht immer viel ‼ “

Hör auf deinen Körper und beobachte wie er auf deine Dosierung reagiert. Wenn du mit Schweißausbrüchen, Herzrasen und Durchfall auf der Kabinentoilette sitzt, dann möchte er dir eventuell etwas mitteilen.

Ist es jetzt tatsächlich sinnvoll, seine Leistungsfähigkeit durch Koffein zu erhöhen?

Aus unserer Sicht eher nicht. Es wäre deutlich mehr gewonnen (hinsichtlich der Leistungsfähigkeit im Sonntagsspiel) , wenn der Alkoholexzess in der Nacht von Freitag auf Samstag gestrichen werden würde.

Wer darauf verzichtet und nicht jeden Tag mehrfach zum Kaffee oder Energydose greift, der kann sich kurz vor dem Spiel noch einen kleinen, leistungsfördernden Kick mittels Koffein verpassen.

Wir wünschen dir eine erfolgreiche Woche.

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Dein Team von Soccer-Fit-You

WhatsApp Newsletter bei Soccer-Fit-You

WhatsApp Newsletter für euch

Jedes Team hat einen eigenen WhatsApp-Chat – das gilt in Zukunft auch für die „Größte Fußballmannschaft der Welt“, in der bereits über 5.000 Athleten aus ganz Europa versammelt sind.

Deshalb bieten wir jetzt einen WhatsApp Newsletter direkt auf dein Smartphone an – damit wir noch intensiver mit dir in Verbindung stehen und dich unterstützen können.

 

Deine Vorteile :

 Brandheiße Informationen zum Thema Leistungssteigerung und Verletzungsprophylaxe

 Die aktuellsten Blog-Einträge direkt auf dein Handy

 Exklusive Gewinnspiele und die neusten Trainingsprogramme nie mehr verpassen

 

Und so einfach geht’s:

 

1. Stelle sicher, dass du WhatsApp auf deinem Smartphone installiert hast.

2. Speichere folgende Nummer unter dem Namen Soccer-Fit-You in deinen Kontakten ab: +4916097723242

3. Sende das Wort „START“ per WhatsApp-Nachricht an diese Nummer, um deine Registrierung abzuschließen. Beachte: Nur dann ist die Anmeldung erfolgreich!

4. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen, indem du uns eine Nachricht mit dem Wort „STOP“ zukommen lässt.

 

Komm in unserem Chat und spiele die beste Saison deiner Karriere.

 

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Dein Team von Soccer-Fit-You

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Kreuzbandverletzungen präventiv verhindern

Kreuzbandverletzungen – häufigste Mechanismen und deren Prävention

Wie Du Kreuzbandverletzungen langfristig vermeiden kannst und was Du darüber wissen solltest

Die Volkssportart Nummer 1 in Deutschland ist auch nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft natürlich der Fußball. Die Attraktivität des Fußballs und die damit einhergehende Beliebtheit der Sportart, lebt in großem Maße von der Dynamik, die das Spiel mit sich bringt. Steilpässe, Laufduelle, Flankenwechsel, Grätschen, Doppelpässe, Zweikämpfe… all diese Komponenten lieben die Spieler auf dem Platz und vor allem die Zuschauer im Stadion oder Zuhause auf dem Sofa.

Je schneller, desto besser. Diese hohe Dynamik birgt aber auch Gefahren. Denn gerade die schnellen Richtungswechsel sowie eine Vielzahl anderer abbremsender und beschleunigender Bewegungen wie abrupte Start- und Stoppbewegungen stellen hohe Kraftbeanspruchungen für den Organismus dar. Nicht ohne Grund zählt der Fußball zu den verletzungsreichsten Sportarten.

Akzelerierende, also beschleunigende Kraftanstrengungen sind typischerweise Sprünge, Schüsse und Sprints. Verlangsamende Kraftanstrengungen treten bei abrupten Stoppbewegungen, Richtungswechseln und gegebenenfalls Gegnerkontakten auf.

 

Anbei mal eine kleine Übersichtstabelle von Bewegungsmustern, die Du während Spielen bzw. Trainingseinheiten vorrangig ausgeführst.

 

AnforderungJe Spiel/Training1 Spiel/WocheJe MonatSaison
Antritte50-70250-3501000-140010000-14000
Drehungen20-30100-150400-6004000-6000
Sprünge10-1550-75200-3002000-3000
Kopfbälle5-1025-50100-2001000-2000
Laufkilometer8-1240-60160-2401600-2400

 

 

Diese genannten Bewegungsmuster mit ihren hohen biomechanischen Beanspruchungen an die Muskulatur und gelenkstabilisierenden Strukturen können zu Verletzungen mit, aber vor allem auch ohne Gegnerkontakt führen.

Jetzt fragst Du Dich sicherlich, wie man nun mit diesem Wissen über deren Ursachen Kreuzbandverletzungen vorbeugen kann. Und am liebsten wäre es mir natürlich, eine pauschale Antwort darauf geben zu können. Leider muss man dazu jedoch noch tiefer in der Materie bohren und sogenannte extrinsische und intrinsische Risikofaktoren heranziehen, die in bestimmten, ungünstigen Kombinationen ebenfalls Einfluss auf Verletzungen haben können.

 

Extrinsische Risikofaktoren liegen außerhalb des Körpers, sind also Faktoren der Umwelt, innerhalb derer Du Dich als Sportler bewegst.

Diese können sein:

Umgebungsbedingungen wie Witterung oder Bodenbeschaffenheit: So hat eine Studie ergeben, dass es bei sehr trockenen und stumpfen Bodenverhältnissen häufiger zu Non-Kontakt-VKB-Verletzungen kommt. Durch simples Rasensprengen vor dem Spiel und in der Halbzeit kann diesem Risiko präventiv entgegen gewirkt werden.

 

Schuhwerk: Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, werden Knieverletzungen auch häufig mit dem Stollendesign in Verbindung gebracht. Nachgewiesenermaßen birgen längere Stollen ein höheres Verletzungsrisiko. Außerdem gibt es Studien, die nachweisen, dass eine erhöhte Stollenanzahl mit einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit einhergeht.

 

Intrinsische Faktoren beziehen sich auf die biologischen und physiologischen Eigenschaften innerhalb des Körpers.

 

Diese können wiederum sein:

Anatomische Faktoren der unteren Extremität: Hierbei handelt es sich um die untere Hälfte des Körpers, wie zum Beispiel Hüft- und Kniegelenk und deren Beweglichkeit. Auch die Beweglichkeit im Sprunggelenk beeinflusst den Bewegungsablauf und kann einen beeinflussenden Faktor für Knieverletzungen darstellen. Es lässt sich pauschal sagen, dass eine verbesserte Mobility in Hüft-, Knie- und Sprunggelenk durchaus das Risiko von Knieverletzungen minimieren.

Aber auch andere anatomische Strukuren wie der Grad des statischen und dynamischen Knievalgus, also der X-Beinstellung, haben einen Einfluss bezüglich der Gefahr von Kreuzbandverletzungen. Gerade ein starkes nach innen Knicken des Kniegelenks stellt ein typisches Szenario für eine VKB-Verletzung dar.

 

Muskelkraft: Die Muskelkraft der knieumgebenden Muskulatur besitzt eine hohe stabilisierende und damit schützende Wirkung für das Gelenk. Gerade wenn Du landest oder einen Richtungswechsel einleitest, benötigst Du eine optimal ausgeprägte Muskulatur.

 

Fazit: Es gibt einige Verletzungsmuster, bei denen du als Spieler wenig bis keinen Einfluss nehmen kannst – gerade jene, bei denen aktiv der Gegenspieler einwirkt – sogenannte „Kontakt-Verletzungen“. Das ist für den Sportler natürlich frustrierend und ganz banal ausgedrückt ist das einfach Pech – denn in 100 anderen nahezu identischen Situationen kommt man unversehrt davon.

 

Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Risikofaktoren, auf die Du durchaus einen großen Einfluss hast.

So hast Du die Möglichkeit, Deine Mobility in Rumpf, Becken und Beinen zu verbessern, um Kreuzbandverletzungen präventiv entgegen zu wirken. Auch die Muskulatur solltest du auf ein gutes Level bringen und darauf achten, möglichst keine Dysbalancen in den unterschiedlichen Muskelgruppen zu haben. Selbst an genetisch bedingten Konstellationen wie zum Beispiel X-Beinen lässt sich arbeiten. Landest Du möglicherweise nach Sprüngen immer stark im X, also so, dass deine Knie nach innen knicken, kannst Du durch isoliertes Landetraining (zum Beispiel mit einem Ball zwischen den Knien) den „falschen“ Automatismus aufbrechen und das „richtige“ Bewegungsmuster abspeichern. Beachte: Solche Bewegungsmechanismen lassen sich im Kindes- und Jugendalter einfacher korrigieren als bei Erwachsenen und sind ein tolles Tool, um Kreuzbandverletzungen vorzubeugen.

Mit dem Themenbereich „neuronale Ansteuerung“ beschäftigt sich bald ein weiterer BLOG-Artikel, sei gespannt.

Mit dem Soccer-Player-Bundle kannst Du an vielen dieser Faktoren selbst „feilen“. Auch in der „Größten Fußballmannschaft der Welt“ – der Community auf Facebook – kannst Du kostenlos deine Beweglichkeit testen und Dir ein Feedback von den Coaches einholen.

Ich hoffe, Dir hat der Artikel gefallen und Du kannst ein paar nützliche Tipps „mitnehmen“.

Bis bald, deine Julia Simic

Diagnose Kreuzbandriss!

Kreuzbandriss – Prävention und Rehabilitation auf Profi-Niveau

Es ist ein Geräusch und ein Gefühl, dass man nie wieder vergessen kann – der Kreuzbandriss: Dieser leichte Knall, wenn das Kreuzband reißt und das Gespür, dass gerade etwas richtig Schlimmes passiert ist. Leider sind Knieverletzungen gerade im Fußball sehr häufig – und meistens auch schwerwiegend.

An Fußball ist dann erst einmal überhaupt nicht mehr zu denken, denn es stehen sowohl eine Operation, als auch eine langfristige Reha auf dem Programm.

Und genau dafür haben wir unsere „Road to Recovery“ entwickelt. Damit kannst du wie die Bundesliga-Profis jeden Tag an deinem Comeback feilen.

Hier findest du das erste Rehaprogramm für Fußballspieler.

Es kehren weniger als 50 % der betroffenen Spieler innerhalb des ersten Jahres nach dem operativen Eingriff wieder auf den Fußballplatz zurück – und von denen, die zurückkehren, erleiden 25 % eine zweite Verletzung des Kreuzbandes.

Zudem zeigt sich, dass 50 % der Spieler innerhalb von 10-15 Jahren nach der Verletzung degenerative Erkrankungen wie Arthrose aufweisen und genau da wollen wir ansetzen:

Zusammen mit den Experten von COROX transportieren wir das Rehatraining der Fußball-Profis in den Amateurbereich.

Hans Friedl und das Team von COROX betreuen seit über 20 Jahren Profisportler rehabilitativ nach schwerwiegenden Verletzungsmustern. Dieses Know-How haben wir für euch mit ihm zusammen in eine unglaubliche Guide – Reihe gesteckt und freuen uns schon darauf, damit möglichst vielen Spielern helfen zu können.

Bei folgenden Verletzungen des Kniegelenks kannst du mit diesem Guide an deinem Comeback arbeiten:

  1. Riss des vorderen Kreuzbands (ACL)
  2. Innenbandverletzung (MCL)
  3. Instabilitäten im Kniegelenk
  4. Meniskusverletzungen
  5. Distorsionen, Verdrehungen, Ergüsse, chronische Knorpelschädigungen

Meist wird ein Kreuzbandriss nicht durch direkten Gegnerkontakt verursacht – sondern es passiert oft bei Landungen oder schnellen Richtungswechseln, wenn der Körper nicht ausreichend auf diese vorbereitet ist. Deshalb ist es wichtig, seinen Körper durch gezieltes Training vor Verletzungen zu schützen, um am besten niemals dieses verheerende Geräusch im eigenen Knie hören- und niemals dieses furchtbare Gefühl spüren zu müssen..

Ein ganz entscheidender Baustein des ist auch ein spezifisches Richtungswechsel-Training:

Trainiere nicht nur die Beschleunigung – denn gerade das Abbremsen ist entscheidend, weil hier Sprunggelenk, Kniegelenk und Hüfte große Kräfte aushalten müssen und Gefahr laufen, überlastet zu werden.

Hier siehst du den M-Drill:

Ablauf: Der Spieler läuft den Parcours in der vergebenen Art und Weise ab – 1 – 4, so dass ein „M“ entsteht

Je nach Trainingsniveau kann die Technik der Richtungswechsel angepasst werden – zu Beginn können die Hütchen umlaufen werden, um möglichst „weiche“ Richtungswechsel zu simulieren – mit zunehmender Schwierigkeit kannst du vor den Hütchen zum Stehen kommen und somit deine Beschleunigung vollständig abbremsen und dann in eine neue Richtung starten.

Hast du eigentlich schon von der „Größten Fußballmannschaft der Welt“ gehört?

Wir würden uns echt freuen, wenn du ein Mitglied unserer EXKLUSIVEN COMMUNITY auf Facebook werden möchtest. Werde ein Teil der „Größten Fußballmannschaft der Welt“, in der bereits über 5.000 Athleten aus ganz Europa aktiv sind. Dort erwarten dich zahlreiche weiter Tipps und Trick, rund um die schönste Nebensache der Welt: den Fußball!

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Dein Team von Soccer-Fit-You

Soccer-Fit-You x SoccAthletix – spielend fit werden 

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Toni Kroos Interview: Einfach mal die Fresse halten

Warum Erfolgsfans und Bierexperten alles besser wissen

Die Bild am Sonntag titelt am Morgen nach dem Last-Minute Sieg gegen die Schweden:

„Die Presse feiert die Mentalitätsmonster“ – und wir könnten einfach nur kotzen. Danke Axel Springer.

Die Reaktion von Toni Kroos nach seinem Siegtreffer und das anschließende Interview lassen tief blicken.

„Relativ viele Menschen in Deutschland hätte es gefreut, wenn wir raus gegangen wären.“

Ganz bestimmt, zu 100 %. Denn in Deutschland haben wir mindestens 10 Millionen Experten, die mehr Ahnung haben als der Bundestrainer und der gesamte medizinische Stab.

Versteht uns bitte nicht falsch. Natürlich freuen wir uns auch über diesen geilen Sieg und das geniale Tor in den Schlußminuten.

Aber wir hätten auch bei einem 1:1 den Hut vor dieser Mannschaft gezogen. Die Schlagzeilen der Boulevardpresse hingegen hätten es aber sicher besser gewusst:

Quo vadis Deutschland?

Neuer und Sane – diese zwei Fehlentscheidungen kosten Joachim Löw die WM!

#diemannschaftamende

Dass es die Presse nicht besser weiß und reißerische Artikel verfasst – geschenkt! Sie verdient damit ihr Geld und müssen sich gleichzeitig noch um die schmutzige Unterwäsche von fünf Millionen deutscher C-Promis kümmern – da kratzen die Berichte zwangsläufig nur an der Oberfläche.

Das aber Millionen von Menschen in Deutschland Woche für Woche der Meinung sind es besser zu wissen, als echte Experten, die 24 Stunden am Tag mit den Athleten arbeiten, treibt uns fast in den Wahnsinn.

Selbst nie über die Rolle des Auswechselspielers in der Reservemannschaft hinaus gekommen, aber dennoch vermeintlich in der Lage die technisch – taktischen Fertigkeiten der Nationalspieler beurteilen zu können.

Selbst schon überfordert, wenn man sich die Blase an der Ferse mit einem Heftpflaster abkleben muss, aber trotzdem zu 100 Prozent überzeugt, dass Manuel Neuer aus medizinischer Sicht nicht bei 100 Prozent sein kann.

Selbst noch nicht einmal im Leben eine Bambini – Elf trainiert, aber trotzdem sicher, dass der Bundestrainer besser Leroy Sane als Julian Brandt hätte nominieren müssen.

Warum? Wie kommt man zu der Annahme, man habe selbst mehr Ahnung von der sportlichen Situation der Nationalmannschaft, als der gesamte Stab an Betreuern?

Wenn der 150 Kilogramm schwere, fette deutsche Michel nach dem siebten Bier in der 89. Minute jammert, dass Timo Werner auch schon mal schneller war, dann kann man es wenigstens noch auf den Alkohol schieben.

Was wäre aber morgen in den Büros wieder in der Kaffeepause das Thema gewesen, wenn Toni Kroos nicht mit Wut im Bauch den Ball in den Winkel gezimmert hätte?

Dann hätten es 10 Millionen Experten eh schon wieder vorher gewusst. „La Mannschaft“ ist satt. Kein Biß. Der Eierkrauler hat die falschen Spieler nominiert, BLA BLA BLA.

„Du musst dann aber auch die Eier haben in der zweiten Halbzeit so zu spielen, nach so einem Fehler.“

Wieder trifft Toni Kroos den Nagel auf den Kopf. Selbst in Unterzahl (Danke Jérôme Boateng 😜) konnte weiter am taktischen Grundkonzept festgehalten werden und es wurde nicht kopflos nach vorne gerannt.

Die Körpersprache von Manuel Neuer war so unfassbar positiv, dass fast schon den Eindruck entstand er wusste schon kurz nach dem Ausgleich, was in der 95. Minute passieren würde. .

Wir würden uns wünschen, dass es mehr von dieser Sorte Mensch geben würde. Positiv Denkende, mit einem unbändigen Willen und dem Glauben etwas zum gemeinsamen Erfolg beitragen zu können. Nicht nur auf, sondern auch neben den Fußballplätzen. In den Kneipen, Cafes und den Wohnzimmern. Nicht nur auf den Fußball, sondern auch auf den Alltag bezogen #dankemerkel !

Danke für das tolle Spiel und das wir weiter vor den Fernsehgeräten und den Großleinwänden mitfiebern dürfen.

Danke an die Mannschaft und die medizinische Abteilung für die überragende Arbeit in den letzten Jahren.

Danke das wir uns weiter Hoffnungen auf den fünften Weltmeistertitel machen dürfen und Hut ab, dass sich die Verantwortlichen nicht von Millionen von Besserwissern und Miesepetern die Freude an der Herausforderung nehmen lassen.

Wir freuen uns auf Mittwoch. Und auf die tatsächlichen KO-Spiele und natürlich auf den Weltmeistertitel. Aber das haben dann ja alle eh schon von Anfang an gewusst 

Euer Team von Soccer-Fit-You

Schuhe

Kreuzbandriss und Fußballschuh

Kreuzbandriss und Fußballschuh -Kann das Stollendesign eines Fußballschuhs für einen vorderen Kreuzbandriss verantwortlich sein?

Von wegen Schuhe sind nur Frauensache. Kaum etwas ist den Fußballern heutzutage so heilig wie ihr Schuhwerk. Farbe, Passform, Gewicht. Man hat aktuell das Gefühl, dass die Hersteller im Wochentakt neue Modelle auf den Markt bringen.

Aber welche Rolle nimmt der Fußballschuh eigentlich in Sachen Verletzungsrisiko ein und kann beispielsweise durch unterschiedliche Stollenanordnung beziehungsweise Stollenform und –länge das Risiko für Knieverletzungen beeinflusst werden?

Immer wieder reißen sich FußballerInnen ihr vorderes Kreuzband (VKB) in sogenannten „Non-Contact“-Situationen, also ohne, dass ein Kontakt mit dem Gegenspieler oder der Gegenspielerin stattfindet.Tatsächlich beläuft sich diese Zahl der kontaktlosen Verletzungsmuster auf über 75% aller Knieverletzungen. Was dann folgt sind Gedanken darüber, welche Ursachen für die Verletzung verantwortlich sein könnten.

Im Fußball benötigen die Spieler ein Maximum an Bodenhaftung, um Start- und Stopp-Bewegungen sowie Richtungswechsel optimal, also schnellstmöglich, durchzuführen, um sich einen Vorteil gegenüber dem Gegenspieler zu verschaffen. Die Interaktion zwischen Spieloberfläche und Fußballschuh wird auch Traktion genannt und spielt für die Spieler und natürlich die Fußballschuhhersteller eine große Rolle.

Allerdings stellen solche intensiven Bewegungen auch hohe Belastungen für die Gelenke dar, welche im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen können.

Das Bein hat seinen direkten Kontakt zum Boden lediglich über den Fußballschuh – was liegt da also näher, als sich diese Bein-Boden-Verbindung mal genauer anzusehen und zu untersuchen, ob nicht der Fußballschuh mit seinen unterschiedlichen Stollendesigns das Risiko für einen VKB-Riss beeinflusst. Deshalb habe ich mich mal auf die wissenschaftliche Suche für Euch gemacht, um Antworten zu dieser Frage zu finden.

Gehring hat 2007 untersucht, inwieweit sich die Nockenform auf Kniebelastungen auswirkt. Dabei wurden Messungen mit bananenförmigen, also ovalen Nocken im Vergleich zu Belastungen mit runden Nocken durchgeführt. Die Annahme bestand darin, dass die ovalen Nocken eine höhere Kniegelenksbelastung und damit ein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellen als die runden. Die Messungen lieferten jedoch keine signifikanten Indikatoren und Ergebnisse für diese Annahme.

2011 hat der Mathematikwissenschaftler Thomas Grund eine Studie zu der Fragestellung veröffentlicht, ob ein Zusammenhang zwischen dem Stollendesgin aktueller Fußballschuhe und den auftretenden Kräften im Kniegelenk besteht und somit die Gefahr von Kreuzbandrissen beeinflusst wird. Solche Studien können aus ethischen Gründen selbstverständlich nur experimentell sein und mit einer Computeranalyse simuliert werden, denn welcher Fußballer würde sich schon zur Verfügung stellen, um an sich die Gefahr einer VKB-Verletzung prüfen zu lassen.

Es wurden also 3 verschiedene Stollendesigns getestet:

  1. klassisches Stollendesign mit runden Stollen

  2. Lamellen- bzw. ellipsenförmige Stollen

  3. Gemischte Anordnung von runden und lamellenförmigen Stollen

Eine spezielle Messapparatur hat nun die auftretenden Kräfte beim Schuh-Boden-Kontakt aufgezeichnet und es wurde berechnet, welche auf das Kniegelenk einwirkende Last zu einem VKB-Riss führt. Diese Untersuchungen wurden dann mit unterschiedlichen Gelenkstellungen des Sprung- und Kniegelenkes wiederholt, weil ja auch im Training oder Spiel die Beinachse niemals identisch ist, sondern je nach Spielsituation unterschiedlich.

Die Ergebnisse der Vergleichsmessungen zeigen messbare und aussagekräftige Unterschiede zwischen den einzelnen Schuhen.

Genau hier sind die Ergebnisse spannend in der Auswertung, denn es scheint, als beeinflusse das Stollendesign des Fußballschuhs tatsächlich die Belastungen im Knie und insbesondere im VKB, allerdings hängt der Grad der Belastung erheblich von den Randbedingungen ab – also beispielsweise ob das Bein innenrotiert ist oder in welcher Winkelstellung es sich befindet.

Bei einigen Ergebnissen waren sogar die runden Nocken das gefährlichste Design, wohingegen diese Art der Stollen bei anderen Begleitumständen, also anderen Belastungen der Beinachse, überhaupt keine erhöhte Gefährdung darstellten. So wird geschlussfolgert, dass das Stollendesign der Schuhe die Belastungen im Knie und speziell im vorderen Kreuzband beeinflusst, es aber von den exakten Randbedingungen abhängt und eine Verletzung ohne Gegnereinfluss am Ende immer während komplexer mehrdimensionaler Gelenkbewegungen und damit Gelenkbelastungen entsteht.

In einer anderen Studie von Müller 2009 wurde festgestellt, dass längere Nocken zu höheren Traktionskräften führen, also einer höheren Kraftübertragung zwischen Schuh und Boden, und damit das Verletzungsrisiko erhöhen können. Außerdem findet Müller durch drei aufeinander folgende Messungen heraus, dass das Verletzungsrisiko nicht nur mit erhöhten Traktionskräften, sondern auch mit der Art der Bewegungsausführung zusammenhängt. Die aktiven, also vom Spieler geplanten Bewegungen, bergen ein geringeres Verletzungsrisiko als reaktive, vom Spieler ungeplante Bewegungen.

So viel zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Forschungsständen.

 

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass eine Verletzung des vorderen Kreuzbandes nicht alleine vom Stollendesign des Fußballschuhs abhängt. Es kommt immer auf die Situation an, in der der Fußballschuh zum Einsatz kommt. Doch diese Aktionen können wir ja nicht planen, da jeder Moment im Training und Spiel ein individueller Moment ist.

Für mich ist die Erkenntnis aus der beschriebenen Untersuchung, dass es am wichtigsten ist, einen Fußballschuh zu wählen, in dem man sich wohl und sicher fühlt. Die Gefahr, eine Verletzung zu erleiden, hängt leider von vielen weiteren Faktoren ab.

Versuche daher einfach die Faktoren zu beeinflussen, die du tatsächlich selbst in der Hand hast, z.B. deine Beweglichkeit.

Einschränkungen in der Range of Motion haben einen direkten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung bzw. erhöhen statistisch die Verletzungswahrscheinlichkeit. Trainiere an deiner Basis (Beweglichkeit) und richte erst dann deinen Fokus auf die Elemente Athletik und Kraft.

Hast du übrigens schon von der „Größten Fußballmannschaft der Welt“ gehört?

Wir würden uns echt freuen, wenn du ein Mitglied unserer exklusiven Community auf Facebook werden möchtest. Werde ein Teil der „Größten Fußballmannschaft der Welt“, in der bereits knapp 5.000 Athleten aus ganz Europa aktiv sind. Dort erwarten dich zahlreiche weiter Tipps und Trick, rund um die schönste Nebensache der Welt: den Fußball!

Ich wünsche dir eine verletzungsfreie restliche Saison und eine erholsame Sommerpause.

CHANGE YOUR GAME. NOW.

Deine Julia Simic

Julia Simic stellt sich vor

Julia Simic meets Soccer-Fit-You: Das Know-How der Profis für den Amateurfußball

Mit Julia Simic ist das Team von Soccer-Fit-You komplett. Wir wollen euch unser neustes Teammitglied in diesem Interview vorstellen und euch natürlich verraten, was wir in Zukunft gemeinsam planen. Dafür haben wir uns Zeit für ein ausführliches Interview genommen:

 

SFY: Hi Julia, du hast dich Anfang Mai dem Team von Soccer-Fit-You angeschlossen. Für alle die dich jetzt vielleicht noch nicht kennen sollten, stell dich doch kurz vor. Wer ist denn Julia Simic und was machst sie aktuell?

 

JULIA: Ich bin Fußballspielerin und aktuell beim SC Freiburg in der Frauen-Bundesliga im Mittelfeld aktiv. Mit 29 Jahren ist der SC natürlich nicht meine erste Station als Fußballerin. Mit 16 Jahren bin ich aus meiner Heimat Fürth nach München gezogen, um dort 8 Jahre für den FC Bayern München in der Bundesliga zu spielen. Nach sehr erfolgreichen, aber auch verletzungsreichen Jahren in München, unter anderem 2 Kreuzbandrissen, habe ich 2013 den Schritt zum Champions-League Teilnehmer Turbine Potsdam gewagt. Ehe 1,5 Jahre später weiter zum Triple-Anwärter VFL Wolfsburg ging. In der Zeit konnte ich 4 Pokalsiege, 1 Deutsche Meisterschaft, 3 Vizemeisterschaften sowie 1 Champions-League Finale und 3 Champions-League Halbfinals erreichen.

 

Gerade durch die Knieverletzungen habe ich am eigenen Leib erfahren, wie der menschliche Körper, aber auch der Kopf eines Sportlers tickt.

 

SFY: Die meisten kennen dich als aktive Profispielerin, aber mit diesem Projekt gehst du in eine völlig neue Richtung. Welche Ziele hast du dir selbst gesteckt oder besser gesagt, wie denkst du kann die Zusammenarbeit dem Amateurfußball helfen?

 

JULIA: Wie bekannt sein dürfte, verdienen wir Frauen mit dem Fußball keine Millionenbeträge J. Deshalb war für mich klar, dass ich mir neben dem Fußball ein zweites Standbein aufbauen möchte, das es mir ermöglicht, auch nach meiner aktiven Zeit im Sportbereich und bevorzugt im Fußball zu arbeiten. Also habe ich mich damals dazu entschlossen, Sportwissenschaften zu studieren und mittlerweile meinen Master in der Tasche.

Gerade durch die Knieverletzungen habe ich am eigenen Leib erfahren, wie der menschliche Körper, aber auch der Kopf eines Sportlers tickt.

Mich persönlich haben die Stunden in der Reha dahingehend sensibilisert, dass ich demütiger und dankbarer mit meiner Gesundheit und einem fitten Körper umgehe und gleichzeitig auch in größerem Maße dazu bereit bin, neben dem alltäglichen Fußballtraining auch präventiv in den Körper zu investieren. Ich glaube, es ist insgesamt wichtig, bei den Sportler, gerade auch im Amateurbereich, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass mit relativ geringem zeitlichen und körperlichen Aufwand, vielen Verletzungen vorgebeugt werden kann.

 

SFY: Du hast gerade deine Knieverletzungen erwähnt. Hatten diese Einschnitte in deiner Karriere einen Einfluss auf deine zukünftige Ausrichtung als Sportwissenschaftlerin?

 

JULIA: Mit Sicherheit. Viele meiner Studienarbeiten habe ich während meiner Studienzeit dem Thema Knieverletzungen und deren Prävention gewidmet. Ich glaube, nahezu jeder Sportler, der eine schwerwiegende Verletzung hatte, lernt unglaublich viele anatomische und biomechanische Aspekte seines Körpers kennen und kann sich dadurch auch in Andere besser reinfühlen und Dinge besser nachvollziehen, als ohne diese Erfahrung gemacht zu haben. Auch wenn ich natürlich im Endeffekt gerne darauf verzichtet hätte 😉

 

Ganz allgemein lässt sich feststellen, dass zu 70% Non-Kontakt-Mechanismen für Knieverletzungen verantwortlich sind.

 

SFY: Du hast deine Masterarbeit dem Thema „Kreuzbandverletzungen“ gewidmet. Wo siehst du die wichtigsten Ansatzpunkte, um diesem Verletzungsmuster langfristig den Kampf anzusagen?

 

JULIA: In der Arbeit ging es speziell darum, die unterschiedlichen Verletzungsmechanismen für Kreuzbandrisse bei Fußballspielerinnen zu durchleuchten und welche Gründe für das außergewöhnlich hohe Risiko für Frauen im Vergleich zu männlichen Kickern ausschlaggebend sein könnten.

Ganz allgemein lässt sich feststellen, dass zu 70% Non-Kontakt-Mechanismen für Knieverletzungen verantwortlich sind, als Aktionen, in denen kein Kontakt mit dem Gegenspieler stattfindet, sondern lediglich der eigene Körper inadäquat reagiert. Diese große Zahl verdeutlicht, dass man aktiv werden muss und gerade im Bereich Dysbalancen in Muskelgruppen, Beweglichkeit und Beinachsenstabilität arbeiten muss.

 

SFY: Du bist auch auf dem Soccer-Summit im Juni in München als Speakerin aktiv. Um welches Thema wird sich dein Vortrag drehen?

 

JULIA: Der Vortrag wird sich vor allem um die unterschiedlichen Möglichkeiten des Präventionstrainings und deren Einbau in den Trainingsalltag drehen und darüber hinaus spreche ich natürlich auch über meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke als Spielerin hinsichtlich dieser Thematik.

 

Ich werde deshalb auch in der Soccer-Fit-You Community auf Facebook viele Artikel und auch Live-Videos zu genau diesen Themenbereichen veröffentlichen.

 

SFY: Das hört sich doch spannend an. Eine letzte Frage. Wenn du dir eine Sache aussuchen könntest, welches Ziel würdest du gerne zusammen mit SFY erreichen?

 

JULIA: Ich glaube, wie vorher schon erwähnt, liegt der Fokus vor allem darauf, bei den Spielerinnen und Spielern und insbesondere auch deren Trainern ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Präventionstraining zu schaffen. Ich habe mal ein Zitat von Trainer José Mourinho gelesen, in dem heißt es: „Um Klavier spielen zu lernen, rennt der Klavierspieler nicht um das Klavier, er spielt das Klavier!“ Damit möchte er andeuten, dass es nach seiner Auffassung im Fußballtraining vordergründig darum geht, möglichst fußballspezifisch und spielnah zu trainieren. Eine Auffassung von vielen Trainern, deren Umsetzung bei den Spielern naturgermäß gut ankommt, da die Motivation bei Spielern in Trainingsformen grundsätzlich höher ist, sobald ein Ball dabei ist.

Darunter sollten aber präventive und athletische Aspekte nicht leiden. Ich selbst erinnere mich an unzählige Diskussionen von Spielern mit Trainern über die Sinnfrage bestimmter durchgeführter Übungen. So ähnlich wie die klassische Sinnfrage in der Schule: „Für was brauch ich Mathe in meinem späteren Leben!“ kann man die Frage auch häufig auf den Trainingsplatz ummünzen: was bringt es mir denn, über irgendwelche Hürden zu springen oder mich auf dem Boden zu welzen?

Die begrenzte Trainingszeit gilt es gerade in unterklassigeren Mannschaften möglichst effektiv und zweckmäßig einzusetzen. Und dabei sollte das Ziel sein, vielen Trainern und Spielern Übungen an die Hand zu geben, mit deren Hilfe die Spieler weniger verletzungsanfällig und gleichzeitig fitter sind. Ich werde deshalb auch in der Soccer-Fit-You Community auf Facebook viele Artikel und auch Live-Videos zu genau diesen Themenbereichen veröffentlichen. Ich würde mir wünschen, dass Julia Simic später nicht nur als Spielerin in Erinnerung bleibt, sondern auch als eine Person außerhalb des Platzes, die vielen Amatuersportlern mit ihren Erfahrungen geholfen hat.

 

SFY: Vielen Dank Julia für deine Zeit und deine Antworten. Wir freuen uns wirklich sehr mit dir gemeinsam diese Projekte anzupacken und damit vielen Fußballspielern und – spielerinnen zu helfen.